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Erneut nur einen Punkt für den FCL

Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Courtételle vor einer Woche erreichte Langenthal in Liestal wieder nur einen Punkt (1:1).

Auch nach der zweiten Meisterschaftsrunde haben es die Langenthaler nicht verstanden, den ersten Sieg zur Tatsache werden zu lassen. Das Team um Trainer Willy Neuenschwander rannte unnötig einem Rückstand hinterher, konnte aber durch einen mustergültigen Angriff, welcher Hamit Hasani abschloss, wenigstens noch ausgleichen. Dank einer Klasseparade von Torhüter Mathieu Wolownik nahmen die Oberaargauer den wichtigen Punkt mit nach Hause. Wie schon vor Wochenfrist nahm Langenthals Trainer Neuenschwander kein Blatt vor den Mund und äusserte sich sehr kritisch: «Meine Offensivabteilung verhielt sich gegen Liestal zu bieder. Es gelang dieser nicht, überraschende Pässe zu schlagen, oder anders gesagt, kreativ aufzutreten. Das Timing stimmte nicht. Das Gegentor muss meine Verteidigung auf ihre Kappe nehmen, da sie sich zu anfängerhaft verhielt.» 0:1-Rückstand Langenthal wirkte zu Beginn des Derbys optisch überlegen, vermochte jedoch aus dieser Situation kein Kapital zu schlagen. Das heisst, es dauerte bis zur 16.Minute, bis Hasani aus guter Position übers Tor schoss. Danach folgte die 23.Minute: Ferranti bediente Gut, welcher sich ohne Feindberührung auf der Grundlinie durchsetzen konnte und letztlich noch die Frechheit besass, Goalie Wolownik auszutricksen. Dies liessen sich die Langenthaler jedoch nicht bieten. Hasani und Nikaj vergaben aus guten Positionen. Kurz vor der Pause lenkte Wolownik einen gefährlichen Freistoss in Corner. Die Startphase der zweiten Halbzeit war durch eine unerklärliche Nervosität geprägt. Demir und auf Langenthaler Seite Gashi liessen sich auf der Sünderliste der vergebenen Chancen eintragen. Genau nach einer Stunde liess Gashi seinen Gegenspieler alt aussehen, bediente den in Stellung laufenden Hasani, welcher den Ball im verwaisten Tor versorgte. Nur drei Minuten später befreite Wolownik mit einer Weltklasseparade einen gefährlichen Kopfball von Urrea aus der Gefahrenzone. Grosses Glück hatte Liestals Goalie Wieland, als dieser im allerletzten Moment einen Felber-Distanzschuss aus gut 60 Metern noch über die Latte lenken konnte. Beide Mannschaften konnten aus den noch wenigen Möglichkeiten kein Tor erzielen. Roland Jungi>

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