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Ermittlungen ausgeweitet

PotentatengelderDie Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit den blockierten

«Wir führen Verfahren gegen Personen aus dem Umfeld von Zine al-Abidine Ben Ali und Hosni Mubarak», sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Jeannette Balmer, auf Anfrage. Sie bestätigte damit Aussagen in einem Bericht der «NZZ am Sonntag». Die Sprecherin machte keine Angaben dazu, um welche Personen es sich handelt. Schweizer seien jedoch nicht darunter. Neben Geldwäscherei geht die Bundesanwaltschaft auch dem Straftatbestand der organisierten Kriminalität nach. Neben eigenen Ermittlungen vollzieht die Bundesanwaltschaft Rechtshilfeersuchen aus Tunesien und Ägypten. Im Dezember übergab das Bundesamt für Justiz (BJ) ein Gesuch der ägyptischen Behörden an die Bundesanwaltschaft, wie BJ-Sprecher Folco Galli bestätigte. Zuvor hatte das BJ bereits ein Gesuch aus Tunesien sowie ein weiteres aus Ägypten weitergeleitet. Kein Gesuch liegt gemäss Galli aus Libyen vor. Im Gegensatz zu Tunesien und Ägypten hat die Schweiz aber bereits blockierte Gelder aus Libyen freigegeben. Zuletzt waren nach der Aufhebung der Sanktionen gegen die Zentralbank und die Auslandsbank Libyens durch den UNO-Sicherheitsrat im Dezember die Gelder dieser Institute freigegeben worden. sda>

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