Zum Hauptinhalt springen

Erinnerungen an das Hitler- Attentat

Kinder deutscher Widerstandskämpfer wurden 1947 in Habkern betreut. Jetzt kommen sie auch nach Thun, um zu danken.

65 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20.Juli 1944 kommt es am 1.November in Thun zu einem Akt der besonderen Art. Nachkommen der damaligen Widerstandkämpfer rund um Oberst Graf Stauffenberg besuchen aus Dankbarkeit für die Aufnahme in der Schweiz den speziellen Gottesdienst in der Stadtkirche. Zuvor werden die Besucher am Samstag in Bern vom deutschen Botschafter Axel Berg und danach vom Präsidenten der Burgergemeinde Bern, Franz von Graffenried, empfangen. Drei Monate in Habkern 1947 startete der Berner Arzt Alexander von Erlach eine einmalige Initiative. Er lud Kinder und Jugendliche, deren Eltern oder Väter im Zusammenhang mit dem Attentat auf Adolf Hitler umgebracht wurden, in die Schweiz ein. Während drei Monaten wurden die Kinder danach unter anderen von der Hünibacherin Gertrud Maler und ihren Helferinnen in dem von ihr gegründeten Kinderheim Maiezyt in Habkern betreut und gepflegt. Wie Hans-Manfred Rahtgens, Vorstands-vorsitzender der «Forschungsgemeinschaft 20.Juli 1944», beschreibt, hatte dieser Aufenthalt für viele der Kinder «einen zum Teil lebensrettenden Charakter». Anlässlich dieser Begegnungsreise und der Besuche in Bern und in Thun vollziehen die Nachkommen jetzt einen Akt der späten Dankbarkeit. Dazu gehört auch der Besuch des Reformationsgottesdienstes vom 1.November in der Stadtkirche Thun. pd •www.forschungsgemeinschaft-20-juli.de >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch