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Erfolg dank der Schanze

Der Weiterbestand der Skisprunganlage Kandersteg ist gefährdet. Jüngste

Die drei Kandersteger Joel Bieri, Lars Grossen, Lukas Niedhart überraschen derzeit in der Nordischen Kombination mit guten Resultaten (wir haben berichtet). Robert Rathmayr, Präsident des Nationalen Nordischen Skizentrums Kandersteg (NNSK) betont deshalb: «Mit diesen Erfolgen der drei jungen Athleten in der Nordischen Kombination aus Kandersteg wird die Wichtigkeit der Skisprunganlage des NNSK in Kandersteg einmal mehr unterstrichen.» Ohne den Umbau der baufälligen Anlage seien derartige Erfolge in Zukunft nicht mehr möglich. Wenn man die Ergebnisliste der Schweizermeisterschaften unter die Lupe nehme, stelle man fest, dass es in den vordersten Rängen neben den Athleten des BOSV nur noch Athleten aus der Ostschweiz gebe. «Sollten nun die Schanzen in Kandersteg geschlossen werden, gibt es bald keine Sportler mehr aus dieser Region, die an nationalen Wettkämpfen dieser Art teilnehmen können», sagt Robert Rathmayr. Als Initiant des Projektes «NNSK2010» geht er sogar noch einen Schritt weiter und erklärt: «Der Umbau der Anlagen in Kandersteg ist für den Internationalen Skisprungsport sehr wichtig. Seit Jahren werden derartige Anlagen nur noch in Österreich und Deutschland gebaut beziehungsweise unterhalten. Auch Frankreich und Italien bekunden neben der Schweiz Probleme mit dem Bau von Skisprunganlagen.» Genau in diesen Ländern gebe es auch entsprechend wenige Athleten. «Um die Popularität unserer Sportart aufrecht zu erhalten, müssen wir Anlagen bauen und den Sport wieder vermehrt unterstützen und fördern. Nur so können sich derartige Erfolge wie in Einsiedeln wiederholen und es werden sich wieder mehr Kinder für diesen Sport entscheiden», betont Rathmayr. pd Im Kongresshaus in Kandersteg findet am 30. Oktober um 19.30 Uhr ein Informationsabend zum Projekt «NNSK 2010» statt. Anwesend sind unter anderem Adolf Ogi und Simon Ammann. >

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