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Erfolg, aber mit einer Mahnung

JabergDie Gemeinde weist für das vergangene Jahr einen guten Rechnungsabschluss aus. Allerdings nicht wegen höherer Steuereinnahmen. Dies mahne zur Vorsicht, wurde an der Gemeindeversammlung erklärt.

Der Ertragsüberschuss von Jaberg lässt sich sehen: Rund 28000 Franken konnte Hans Bellorini, Gemeindepräsident des 257 Einwohner zählenden Dorfes, an der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorweisen. «Ich freue mich über dieses Ergebnis», sagte Bellorini. Doch in der Detailpräsentation wurde deutlich, dass dieser Betrag zwar überraschend höher sei durch Einnahmen seitens Kies-abbaus/Avag, jedoch sind die Steuererträge weniger hoch als budgetiert ausgefallen. «Hätten wir die für uns erfreulichen Einnahmen nicht und nur mit den weniger budgetierten Steuererträgen abschliessen können, sähe der Abschluss anders aus», bilanzierte der Gemeindepräsident. Deshalb wird in Jaberg auch in Zukunft vorsichtig kalkuliert. Die anwesenden 24 Stimmberechtigten genehmigten den Abschluss kommentarlos. Neuer Anzeiger Wer sich in Jaberg mit dem offiziellen Anzeiger auf dem Laufenden hält, wurde – oder wird – bis auf weiteres mit dem «Anzeiger Gürbetal-Längenberg-Schwarzenburgerland» informiert. Genannt wird dieses offizielle Publikationsorgan auch «Der Seftiger». An der Gemeindeversammlung vorgestern Abend machte der Gemeinderat beliebt, dass man zum «Anzeiger Konolfingen» wechseln solle. «Dies auch gemäss Wünschen und Hinweisen aus der Bevölkerung», sagte Bellorini. Man war sich über den Wechsel auch an der Gemeindeversammlung nicht ganz einig. Es wurde sogar darüber beraten, ob man nicht beliebt machen könnte, einen «Anzeiger Bern-Süd» zu realisieren, welcher dann alle Bedürfnisse abdecken würde. Entschieden wurde noch nichts, die Empfehlungen aus der Konsultativabstimmung geben nun dem Gemeinderat grünes Licht, die amtlichen Publikationen einerseits statt im «Seftiger» allenfalls im «Anzeiger Konolfingen» publizieren zu lassen und andererseits einen «Anzeiger Bern-Süd» vorzuschlagen. Zivilschutz verlegt Bis Ende 2004 verfügte Jaberg über eine eigene Zivilschutzorganisation. Nun gliedert sich die Gemeinde – via Münsingen – dem Regionalen Kompetenzzentrum Ostermundigen an. Dort findet vor allem die Ausbildung der Zivildienstleistenden statt. Diese Neuerung wurde kommentarlos angenommen. Heinz Schürch>

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