«Zum Wachstum verdammt»

Regionale Wirtschaftszentren statt Wett­bewerb unter den Gemeinden. Der Präsident des Handels- und Industrievereins Burgdorf-Emmental, Walter Gerber, will damit neue Unternehmen und Arbeitsplätze ins Tal holen.

<b>Der 47-jährige Langnauer Walter Gerber</b>leitet die GLB, ein Unternehmen mit 800 Mitarbeitern. Seit einem halben Jahr ist er Präsident des Handels- und Industrievereins Burgdorf-Emmental.

Der 47-jährige Langnauer Walter Gerberleitet die GLB, ein Unternehmen mit 800 Mitarbeitern. Seit einem halben Jahr ist er Präsident des Handels- und Industrievereins Burgdorf-Emmental.

(Bild: Thomas Peter)

Herr Gerber, wie geht es der Wirtschaft im Emmental?Walter Gerber: Aufgrund der Feedbacks und meiner Erfahrungen im Geschäftsleben stelle ich fest, dass es der Emmentaler Wirtschaft recht gut geht. Die Bauwirtschaft, die in unserer ­Region sehr präsent ist, konnte von der Baukonjunktur der letzten Jahre profitieren. Allerdings dürfte der Zenit bereits überschritten sein. Bei exportorientierten Unternehmen wie Moser-Baer, Kambly, Jakob, Blaser Swisslube und Ypsomed, für welche die Weltwirtschaft und der Wechselkurs massgebend sind, wirken sich die anziehende Weltkonjunktur und der Eurokurs von 1.15 Franken positiv aus. Aber auch der Kranken- und Pflege­bereich ist gerade im oberen Emmental mit den Institutionen Dahlia und Lebensart, die beide Millionen investierten, erstarkt.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt