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Zum Abschluss ein klares Ja

Für fast drei Millionen Franken werden im alten Schulhaus Wohnungen eingebaut. Es war das letzte Geschäft des abtretenden Gemeinderatspräsidenten.

Das alte Schulhaus (vorne) soll umgenutzt werden. Das neue wurde in der Zwischenzeit umgebaut.
Das alte Schulhaus (vorne) soll umgenutzt werden. Das neue wurde in der Zwischenzeit umgebaut.
Thomas Peter

Ein ehemaliges Schulhaus und ein bald ehemaliger Gemeinderatspräsident standen im Fokus der Alchenstorfer Gemeindeversammlung. Andreas Bernhard gibt sein Amt Ende Monat nach zwölf Jahren ab. Der Rat schlug den 89 Anwesenden (20 Prozent aller Stimmberechtigten) Andreas Bracher als Nachfolger vor. Da es keine weiteren Kandidaten gab, galt Bracher als still gewählt.

So richtig wohl schien es ihm zuerst nicht zu sein in seiner neuen Rolle: Er habe sich auf dem Weg zur Versammlung gefragt, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei, erklärte Bracher. Diese Zweifel waren aber schnell verflogen. «Ich will für die Leute im Dorf da sein und mich auch weiterhin aktiv am Dorfleben beteiligen», sagte er. Andreas Bernhard betonte: «Ich habe mich je länger, desto mehr für die Eigenständigkeit der Gemeinde starkgemacht.» Das bedinge aber auch, dass sich Leute für das Dorf einsetzen würden, sagte er – und sprach damit indirekt ein Lob an seinen Nachfolger aus.

Bernhard vertrat zum Schluss seiner Amtszeit noch einmal ein für die Gemeinde wichtiges Geschäft: den Umbau des ehemaligen Schulhauses. Seit der Sanierung des oberen wird das untere Schulhaus an der Dorfstrasse nicht mehr als solches genutzt. Der Gemeinderat gab dann der Spezialkommission Gemeindeliegenschaften den Auftrag, abzuklären, was mit dem Gebäude möglich ist.

Bernhard erklärte, dass verschiedene Nutzungen angeschaut worden seien, darunter auch ein Gasthaus oder Gewerbe- und Büroflächen. Doch das alles sei aus Gründen der Zonenkonformität keine Option.Schliesslich schlug die Exekutive der Versammlung einen Umbau der Liegenschaft vor. Vorgesehen sind sechs Wohnungen und ein Aufenthaltsraum. Es sollen hindernisfreie und somit altersgerechte Wohnungen werden. Die Gemeinde strebt zudem eine Zusammenarbeit mit dem nahen Pflegeheim St. Niklaus an.

Dieses könnte älteren Bewohnern verschiedene Dienstleistungen anbieten. Der Gemeinderat wolle keine Ruine und schlage deshalb den Umbau vor, sagte Bernhard. Bei einer normalen Mietauslastung werde das Geschäft die Gemeinderechnung nicht belasten. Eine grosse Mehrheit (bei 8 Nein-Stimmen und 10 Enthaltungen) gab grünes Licht für das Projekt und den Kredit von etwa 2,9 Millionen Franken.

Jeweils einstimmig wurden die Strassensanierung im Bereich Wil für 95000 Franken und das Budget 2019 mit einem Defizit im Gesamthaushalt von 39'000 Franken genehmigt.

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