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Wie «Bärewirts Töchterli» nach Signau kam

Alle zehn Jahre lockt «Bärewirts Töchterli» Tausende Besucher nach Signau. Entstanden ist das Kultstück aber anderswo, wie ein Besuch bei Hans Wüthrich zeigt.

Mithilfe von alten Protokollen ist Hans Wüthrich den Ursprüngen von «Bärewirts Töchterli» auf den Grund gegangen
Mithilfe von alten Protokollen ist Hans Wüthrich den Ursprüngen von «Bärewirts Töchterli» auf den Grund gegangen
Nicole Philipp

Die Thunerseespiele sind untrennbar mit Thun verbunden. Die Sage vom Linksmähder wird alle zehn Jahre in Madiswil gespielt, sonst nirgendwo. Gleiches gilt für das geschichtsträchtige Theater «Bärewirts Töchterli», das in Signau handelt und seit je immer hier aufgeführt wird – könnte man meinen.

Doch das ist falsch. Das «Töchterli» spielt zwar tatsächlich in Signau. Zum ersten Mal aufgeführt wurde es 1905 aber in Grosshöchstetten. Hier unterrichtete ein junger Lehrer namens Karl Grunder, den die etwas gar oberflächlichen Stücke nervten, die zu dieser Zeit auf den Laienbühnen dargeboten wurden.

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