Wenn nichts hilft, kommt die Kesb

Verena Schwander leitet die Kesb Emmental. Manchmal, findet sie, liessen sich die Emmentaler zu lange Zeit, bis sie eine Gefährdungsmeldung machen würden.

Verena Schwander leidet, wenn ihr durch das Gesetz die Hände gebunden sind.

(Bild: Thomas Peter)

Verena Schwander, wer beansprucht den Schutz der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) im Emmental am stärksten?Verena Schwander: Oft sind es Menschen mit psychischen und sozialen, aber auch finanziellen Problemen. Wer freiwillig Hilfe in Anspruch nimmt, etwa bei einer Beratungsstelle, landet meistens nicht bei der Kesb. Wenn jemand Hilfe nötig hat, sich aber nicht wirklich helfen lassen will, können wir eine Massnahme anordnen. Wir bewegen uns also in einem Zwangskontext.

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