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Unter dem Hohgant wird nicht gejammert

Daniel Siegenthaler führt seinen Biobetrieb im Emmental, überquert aber auf dem Weg zu seinen Rindern täglich mehrmals die Grenze zum Eriz. «Das Berner Oberland beginnt dort, wo die Strassen nicht mehr geteert sind», witzelt er gerne.

«Wir leben im Einklang mit der Natur.» Biobauer Daniel Siegenthaler bei einem seiner Sommerställe hoch über Schangnau.
«Wir leben im Einklang mit der Natur.» Biobauer Daniel Siegenthaler bei einem seiner Sommerställe hoch über Schangnau.
Hans Wüthrich
Garstige Bedingungen: Auch bei Kälte und Nebel wollen dieRinder versorgt sein.
Garstige Bedingungen: Auch bei Kälte und Nebel wollen dieRinder versorgt sein.
Hans Wüthrich
Der Asphalt macht die Grenze: Der Jeep steht im Berner Oberland. Direkt vor ihm, wo die Strasse geteert ist, beginnt das Emmental.
Der Asphalt macht die Grenze: Der Jeep steht im Berner Oberland. Direkt vor ihm, wo die Strasse geteert ist, beginnt das Emmental.
Hans Wüthrich
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Nein, mit der Aussicht auf die ­beeindruckende Berglandschaft kann er an diesem Tag nicht punkten. Der Hof von Daniel Siegenthaler ist nebelverhangen. «Sie hätten gestern kommen sollen», sagt er verschmitzt lächelnd.

Aber das trübe Wetter scheint ihm nichts auszumachen. «Ich kann es ja sowieso nicht ändern. Dann mache ich heute halt einen etwas lockereren Tag.» Locker bedeutet: Um 5.30 Uhr war der Biobauer bei seinen Kühen im Stall, und auch nach dem Abendessen wird Siegenthaler noch nicht Feierabend haben.

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