Kirchberg

Treffpunkt für Kreative

Kirchberg Heute wird das Kafi Glungge in Kirchberg wiedereröffnet. Maja Manser führt den ­Betrieb gleichzeitig als ­Kreativwerkstatt und Laden.

Betreiberin Maja Manser (l.) mit Nicole Fankhauser.

Betreiberin Maja Manser (l.) mit Nicole Fankhauser. Bild: Thomas Peter

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An den Wänden hängen gerahmte historische Bilder von Kirchberg, ein Kranz aus Irisch Moos begrüsst den nahen Frühling, und unterschiedlichste Figuren sowie Accessoires aus Holz, Metall und anderen Materialien weisen auf die nahen Ostern hin. Ein antiker Bäckerei-Knettisch mit vielen Schubladen, Tische und bequeme Stühle sowie ein Loungebereich vervollständigen das neue Innenleben des ehemaligen Glungge Kafi. «Noch ist nicht alles eingerichtet», sagte Maja Manser vor ein paar Tagen. Heute aber wird sie fertig sein: Das Kafi wird eröffnet.

Einmal mehr, könnte man sagen, denn die Liegenschaft hat eine bewegte Geschichte: Die frühere Bäckerei Reinhard mit dem angegliederten Café dürfte den meisten Kirchbergern noch ein Begriff sein. 1995 verkauften Reinhards die Liegenschaft an Kurt und Therese Schnetz, die das Café weiterführten. 2004 übernahmen die Schwestern Nicole Fankhauser und Sandra Wöhner das Lokal, zu dem unterdessen auch ein Pub gehört. Aus wirtschaftlichen Gründen gab Fankhauser das Café im Herbst 2016 auf, das Pub dagegen führte sie weiter.

Dank Manser geht es weiter

Dass das Café nun wiederbelebt wird, verdankt Nicole Fankhauser der 48-jährigen Maja Manser. Sie war letzten Dezember auf der Suche nach einem Lokal für ihre Kreativwerkstatt, die sie bis ­anhin in Rüdtligen unterhielt. Fündig wurde sie an einem ihr wohlbekannten Standort, am Reinhardweg 1: Sie hat in den 1990er-Jahren bereits einmal im Glungge-Service gearbeitet. Jetzt führt sie das Café und die Kreativwerkstatt Glungge.

Manser verkauft einerseits Wohnaccessoires, anderseits am Freitag und am Samstag auch frische Floristik. Getränke und kleine Imbisse gibt es zudem im Café. Zweimal im Monat bietet Manser zudem Kreativkurse an. Manser und Fankhauser hoffen, dass das Lokal mit den 24 Innen- und 26 Aussenplätzen zu einem Treffpunkt wird – nicht ­zuletzt, weil der Restaurations­bereich auch rentieren muss, um längerfristig überleben zu können.

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 8.30 bis 16 Uhr, Mittwoch und Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, Samstag 8 bis 11.30 Uhr. (Berner Zeitung)

Erstellt: 03.03.2018, 11:27 Uhr

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