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Thun legt vor – der EHC Brandis gleicht aus

Thun fehlt nach dem 4:2-Sieg gegen Wiki nur noch ein Erfolg für die Finalqualifikation. Brandis glich gegen Zuchwil aus.

rh/rhy
Die Thuner korrigierten den 0:2-Rückstand und siegten am Schluss gegen Wiki.
Die Thuner korrigierten den 0:2-Rückstand und siegten am Schluss gegen Wiki.
Walter Dietrich

Wiki-Münsingen schien die 3:10-Schlappe aus dem ersten Spiel dieser Halbfinalserie gut weggesteckt zu haben. Die Thuner bekundeten im Startdrittel jedenfalls grosse Mühe, gegen die defensiv besser organisierten Gastgeber in die Partie zu kommen. Und die Aaretaler schienen auf bestem Weg, die Serie mit einem Heimsieg auszugleichen.

Am Ende reichte es gegen die cleveren Thuner aber erneut nicht zum Sieg. Die Berner Oberländer korrigierten den 0:2-Rückstand nach knapp 22 Minuten zeitlich früh genug (23.) mit dem Anschlusstor von Yannick Joch. Die Besucher wirkten nun befreiter und verloren nie den Glauben an eine mögliche Wende. Und als Fabian Boss mittels Shorthander nach genau 30 Minuten den 2:2-Ausgleich hergestellt hatte, war Thun vollends zurück in diesem zweiten Halbfinal-Duell.

Nachdem Topskorer Pascal Rossel wenig später mit dem Tor des Abens die Besucher erstmals in Front gebracht hatte, kippte die Partie zugunsten der ausgeglicheneren Thuner, obwohl die Aaretaler bis zum Schluss nie aufgaben. Thun führt in der Serie nun 2:0.

Brandis siegt deutlich

Gleich vier Mal konnten die Spieler des EHC Brandis im ersten Abschnitt jubeln. Es war ein Indiz dafür, dass der EHCB diesen Sieg gestern Abend mit aller Energie angestrebt hatte. Das war vor allem nach der 0:4-Niederlage im ersten Halbfinalspiel gegen Zuchwil nötig, spätestens nach 20 Minuten im zweiten Duell war dieser Erfolg bei den Zuchwilern aber in den Hintergrund gerückt. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie bei einer 4:1-Führung für Brandis entschieden.

Zuchwil konnte dabei einzig auf das erste Führungstor der Hasle-Rüegsauer reagieren, nach dem 1:1 hatten die Solothurner aber Sendepause. Brandis zeigte seinem Gegner im läuferischen Bereich Limiten auf, auch die Reaktionsgeschwindigkeit war auf zwei unterschiedlichen Levels. Brandis hat nach dem 6:2-Sieg im zweiten Spiel das Rebreak geschafft und sämtliche Vorteile zurück auf die eigene Seite gezogen.

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