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Schüler der Oberstufe wechseln

Die Gemeinderäte von Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh haben beschlossen, dass ihre Realklassen ab dem Schuljahr 2018/2019 beim durchlässigen Schulmodell mitmachen sollen.

Ab Sommer 2018 besuchen sämtliche Oberstufenschüler von Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh im Nachbardorf Kirchberg die Oberstufe.
Ab Sommer 2018 besuchen sämtliche Oberstufenschüler von Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh im Nachbardorf Kirchberg die Oberstufe.
Thomas Peter

Die Gemeinderäte von Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh sind auf ihre vormals getroffenen Entscheide zurückgekommen: Sie wollen die Realschülerinnen und -schüler (7. bis 9. Klasse) nun doch an die Sekundarstufe I im Gemeindeverband abgeben, wie aus einer Mitteilung der beiden Gemeinden hervorgeht. Die Übergabe soll aufs Schuljahr 2018/2019 geschehen.

Der Verband, der insgesamt sieben Gemeinden umfasst, hat auf 2016 sein Organisationsreglement angepasst und bietet mit dem durchlässigen Schulmodell neu an, die Realklassen der verschiedenen Dörfer aufzunehmen. Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh wollen dieses Angebot künftig nutzen, denn das durchlässige System eröffne den Realschülern mehr Möglichkeiten und steigere die Chancen in der Berufswelt, sagt Alchenflühs Gemeinderatspräsident Kurt Schütz auf Nachfrage.

Mehrheit der Eltern war dafür

Der Grund für den Sinneswandel der beiden Räte ist eine kürzlich durchgeführte Umfrage mittels Fragebögen oder Workshops bei den Eltern. Die Rücklaufquote der Fragebögen betrug 64 Prozent, eine Mehrheit der Eltern wäre mit dem Wechsel ins Oberstufenzentrum einverstanden. Erste Gespräche mit dem Verband haben laut Kurt Schütz bereits stattgefunden.

Ab Sommer 2018 besuchen also sämtliche Oberstufenschüler von Aefligen und Rüdtligen-Alchenflüh im Nachbardorf Kirchberg die Oberstufe. Eine gemeindeeigne Oberstufe wird es ab dann nicht mehr geben. «Mit dem Gemeindeverband sollen aber Gespräche geführt werden, damit allenfalls Klassen und Jahrgänge am Schulstandort Rüdtligen-Alchenflüh unterrichtet werden können», sagt Schütz.

Für die Sekundarschüler indes ändert sich nichts, denn bereits seit rund 180 Jahren besuchen die Schüler aller beteiligten Kommunen die Sekundarschule im Gemeindeverband. Das heisst, sie gehen bereits heute am Standort Kirchberg zur Schule und profitieren vom durchlässigen System. Bei diesem neuen Modell werden die Oberstufenschüler in den Fächern Mathematik, Französisch und Deutsch je nach Leistung eingeteilt und entweder auf Sek- oder Realniveau unter­richtet.

nnh

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