Schüpbach

Schreinerei braucht mehr Platz

SchüpbachDie Schreinerei Röthlisberger AG will bauen. Allerdings nur in bescheidenem Rahmen, der ganz grosse Wurf folgt später.

Schreinerei Röthlisberger in Schüpbach. Im Bild vorne Senior Walter, hinten links Adrian, hinten rechts Christoph Röthlisberger in der Spanplatten- Abteilung.

Schreinerei Röthlisberger in Schüpbach. Im Bild vorne Senior Walter, hinten links Adrian, hinten rechts Christoph Röthlisberger in der Spanplatten- Abteilung. Bild: Walter Pfäffli

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Sie hat sich für eine Containerlösung entschieden. Die Geschäftsleitung der Schreinerei Röthlisberger AG will Platz schaffen für zusätzlichen Büroraum. «Aber so, dass wir die Erweiterung in fünf bis zehn Jahren einfach wieder rückgängig machen können», sagt Adrian Röthlisberger, der Vorsitzende der Geschäftsleitung.

Denn in den Schubladen des Unternehmens steckt ein Gesamtkonzept, mit dem der Betriebsstandort in Schüpbach dereinst in sechs Etappen um- und ausgebaut werden soll. Noch sei die Zeit dafür nicht reif, sagt Röthlisberger. Deshalb soll nun auf einer bestehenden Garage mit Bürocontainern Raum gebaut werden, der Platz bieten wird für 14 weitere Arbeitsplätze.

Zudem will die Schreinermanufaktur einen Anbau für die Schaffung eines Aufenthaltsraums realisieren. Bislang müssten sich die etwa 15 Mitarbeiter, die über Mittag in der Firma bleiben würden, in der Garderobe oder am Arbeitsplatz verpflegen, sagt Adrian Röthlisberger.

Wird es der stetig wachsenden Schreinerei, die heute 104 Personen beschäftigt, irgendwann zu eng an ihrem Standort zwischen dem Schulhaus Schüpbach und der Emme? «Nein», sagt Röthlisberger, «wir könnten dreigeschossig bauen und unsere Betriebsfläche verdoppeln. Wir bleiben hier.»

Daran werde auch die Frage nichts ändern, ob die Umfahrung Burgdorf zustande kommt. Röthlisberger hofft auf der einen Seite zwar darauf, ist auf der anderen Seite aber überzeugt, dass der Standort keine negativen Auswirkungen habe auf die Auftragslage.

«Wenn unsere Mitarbeiter nach Zürich müssen, fahren sie um fünf Uhr los, damit sie am Ziel sind, wenn die Staus einsetzen», lobt der Chef. (Berner Zeitung)

Erstellt: 10.11.2015, 08:57 Uhr

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