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Rappi-Chaot muss nicht ins Gefängnis

24 Monate bedingt: So lautet das Urteil gegen einen Rapperswiler Randalierer, der nach dem Aufstieg der SCL Tigers vor der Ilfishalle wütete.

Markus Zahno
Solche Fackeln werden über 1000 Grad heiss. In der Krawallnacht flogen sie dutzendfach durch die Luft.
Solche Fackeln werden über 1000 Grad heiss. In der Krawallnacht flogen sie dutzendfach durch die Luft.
Steffen Schmidt, Keystone

Dass man sich als Fan an einem Hockeymatch gelegentlich aufrege oder mal ein unüberlegtes Wort ausspreche, das sei nachvollziehbar, sagt Gerichtspräsident Roger Zuber. «Aber was an jenem Abend in Langnau passiert ist, das können wir beim besten Willen nicht verstehen.»

An jenem Aprilabend 2015, nach dem Aufstieg der SCL Tigers, wütete ein Mob vermummter Rapperswil-Fans vor der Ilfishalle. Die Chaoten warfen brennende Fackeln und Böller in Richtung der bereitstehenden Polizisten. Es gab ohrenbetäubende Knalle, Pyros landeten wenige Meter neben den Einsatzkräften. Mehrere Polizisten wurden verletzt, zwei leiden bis heute an Gehörschäden.

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