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Niemand schreit laut nach einem politischen Richtungswechsel

Redaktionsleiter Philippe Müller über die Burgdorfer Stapi-Wahl.

Queen Elisabeth übergibt das Zepter. Nein, nicht die aus Grossbritannien, sondern die aus Burgdorf. Elisabeth Zäch tritt altershalber nach acht Jahren als Stadtpräsidentin zurück. Sie hat die Emmestadt während zweier Legislaturen geführt und geprägt. Drei Personen stehen als Nachfolger beziehungsweise als Nachfolgerin zur Wahl.

Wobei so gut wie sicher ist: Burgdorf wird künftig wieder von einem Mann regiert werden. Zwar tritt mit der Partei­losen Cornelia Weber auch diesmal wieder eine Frau an. Sie dürfte aber absolut chancenlos sein. Politisch ist sie ein unbeschriebenes Blatt und hat kaum einflussreiche Unterstützer. Entschieden wird die Wahl zwischen Stefan Berger (SP) und Francesco Rappa (BDP). Beides sind Politiker aus der zweiten Reihe. Will heissen: Sie haben zwar Parlaments-, aber keine Exekutiverfahrung. Dennoch sind sie ­beide lange genug in der Stadtpolitik mit dabei. Sie wissen, «wie dr Chare louft».

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