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Neue Pläne hinter dem Restaurant

Hinter der Wirtschaft Emmenbrücke soll ein 11-Familien-Haus erstellt werden. Die Bauherrin hat ­zudem den Gastrobetrieb erworben.

Dieses Jahr dient die Bauparzelle noch als Schafweide, danach soll die Fläche überbaut werden.
Dieses Jahr dient die Bauparzelle noch als Schafweide, danach soll die Fläche überbaut werden.
Thomas Peter

Noch weiden Schafe auf dem Stück Bauland hinter dem ­Restaurant Emmenbrücke in Schüpbach. Doch in absehbarer Zeit soll hier ein Mehrfamilienhaus mit elf Wohnungen entstehen. Bauherrschaft ist die neu gegründete Firma G2K. «Der Name bedeutet Gerber und zwei Kühni», sagt Ernst Kühni und er­läutert die Besitzverhältnisse.

Eigentümer der G2K sind die Gerber Generalbau + Immobilien GmbH mit Sitz in Konolfingen sowie die KUE Immobilien GmbH in Sumiswald. Die erst­genannte Firma ist im Besitz von Architekt Fritz Gerber aus Schüpbach, die zweite gehört Ernst und Ueli Kühni, beide Mitinhaber der Kühni AG in Ramsei. «Die KUE Immobilien ist ein ­eigenständiges Unternehmen und hat nichts mit der Kühni AG zu tun», präzisiert Ernst Kühni.

Bereits einmal bewilligt

Die Parzelle misst knapp 1700 Quadratmeter. Bereits 2012 plante Architekt Fritz Gerber, hier ein Mehrfamilienhaus mit elf Wohnungen zu bauen; die Baubewilligung war vorhanden. Doch zum Spatenstich kam es nicht. Nun, sechs Jahre später, kann Gerber die Pläne aus der Schublade ­nehmen.

«Wir bauen keine Luxusobjekte. Der Kaufpreis soll auch für eine Arbeiter­familie erschwinglich sein.»

Ernst Kühni, Co-Bauherr

Vorgesehen sind Eigentumswohnungen in verschiedenen Grössen und eine Einstellhalle. «Wir bauen keine Luxus­objekte», sagt Ernst Kühni. Der Kaufpreis solle auch für eine Arbeiterfamilie erschwinglich sein. Im Sommer soll das Baugesuch eingereicht werden. Erhoffter Baubeginn ist im nächsten Jahr, Bezug im Frühjahr 2020.

Viele ungenutzte Räume

Die drei Geschäftsmänner haben nebst dem Bauland auch den Gasthof Emmenbrücke gekauft. Die stattliche Liegenschaft verfügt über eine Wirte- und eine 3½-Zimmer-Wohnung sowie zwei Studios.

Weiter zum Ge­bäude gehören ein alter Stall und andere leer stehende Räumlichkeiten. Auch der alte Saal wird einzig noch als Übungsraum von der Musikgesellschaft Schüpbach benutzt. «Wir können uns vorstellen, einen neuen Saal und weitere Wohnungen einzubauen», erklärt Ueli Kühni, der am Gastronomiebetrieb festhält: «Für uns ist es wichtig, dass auch weiterhin in der Emmenbrücke Gäste einkehren können.»

Aus diesem Grund haben sie mit den Wirtsleuten Annemarie und Martin Dubach, die seit 1994 Inhaber der Liegenschaft waren, abgemacht, dass sie den Betrieb noch zwei Jahre weiterführen. «So haben wir Zeit, uns nach einem Nachfolger umzusehen.» Übrigens: Fritz Gerber ist bereits Besitzer eines Restaurants. Vor fünf Jahren kaufte er das Pöstli in Langnau.

Unweit der Reithalle

In Sichtweite, fünf Minuten Fussmarsch vom Gasthof Em-menbrücke entfernt, steht noch eine andere Liegenschaft, die im Besitz der KUE Immobilien GmbH ist: die Reithalle. Die Gebrüder Kühni möchten diese zu einer Markt- und Pferdesporthalle umfunktionieren. Dies, weil die SCL Tigers AG in Langnau dort, wo jetzt die Markthalle steht, ein zweites Eisfeld bauen möchten.

Im Weiteren ist geplant, die Halle an die Markt- und Reithallengesellschaft Hübelischachen zu verkaufen. Ernst Kühni könnte sich vorstellen, dass gewisse Synergien genutzt werden. «Beim Bau eines neuen Saals, wenn wieder Veranstaltungen stattfinden, könnten die Gäste die Parkplätze bei der Reithalle benutzen.»

Hingegen stünden bei einer Auktion in der Reithalle den Leuten beim Restaurant weitere Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Derzeit hat der Gasthof Emmenbrücke rund zwanzig Parkplätze. Mit dem Bau des Mehrfamilienhauses kommen bis zu zwölf weitere dazu.

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