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Mitten im Leid eine tiefe Ruhe

Eindrücklicher als mit ihrem Auftritt hätten der Konzertchor und das Langnauer Orchester ihr Publikum nicht auf das Karfreitagsgeschehen einstimmen können. Sie führten Johann Sebastian Bachs Johannespassion auf.

Festlich klangen ihre Stimmen und ihre Instrumente durch die Kirche: Der Konzertchor und das Orchester Langnau.
Festlich klangen ihre Stimmen und ihre Instrumente durch die Kirche: Der Konzertchor und das Orchester Langnau.
Andreas Marbot

Die Johannespassion gehört zu den bekanntesten Werken Johann Sebastian Bachs. Doch das machte den Entscheid des Dirigenten Christoph Metzger, dieses Werk mit dem Langnauer Orchester und dem Konzertverein Langnau aufzuführen, offenbar nicht einfacher. Denn er wusste, dass das Publikum Erwartungen mitbringen würde, wie das Werk zu klingen hat. Aber ein Aspekt der Genialität Bachs bestehe darin, dass sein Werk stets grösser sei als die Interpretation, gibt Metzger im Vorwort zum Textheft seine Überlegungen weiter. Bachs Werk sei «stark genug, auch bei einer weniger gelungenen Interpretation durchzudringen». So könne eine Aufführung besser oder weniger gut gelingen, die Johannespassion als solche aber könne nicht scheitern, liest man.

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