«Man muss es selbst erlebt haben»

Lyssach

Zum zweiten Mal fand in Lyssach die Jodlerwanderung statt. Der OK-Präsident erhielt viele Reaktionen und zieht eine positive Bilanz.

Grosse Nachfrage: Insgesamt 1200 Personen marschierten mit.

(Bild: fu)

André Vogel freuts: «Wir haben durchwegs gute Rückmeldungen erhalten.» Vogel ist OK-Präsident der Jodlerwanderung in Lyssach, die am Samstag zum zweiten Mal durchgeführt wurde. Als Beispiel nennt er die E-Mail einer Frau.

«Man kann nicht erzählen, wie schön die Jodlerwanderung ist, man muss es selbst erlebt haben», schrieb sie. Den Anlass miterlebt haben rund 1200 Personen. Einziger Wermutstropfen: Wegen der Hitze mussten die Samariter drei Personen wegen Schwächeanfällen behandeln.

Dank an Landwirte

Start und Ziel des fünf Kilometer langen Rundweges war die Mehrzweckhalle in Lyssach. Dort bewirtete der Jodlerklub Lyssach, der zugleich Organisator der Wanderung war, die Gäste. Entlang der Route, die zum grossen Teil durch Wald und vorbei an Brunnen führte, konnten sich die Teilnehmer an fünf weiteren Orten verpflegen.

Auch dort wirteten Jodlerinnen und Jodler. Denn das Konzept sieht vor, dass jeweils ein Klub aus jedem Teilverband des Eidgenössischen Jodlerverbands mitmacht. Vogel rühmt die Zusammenarbeit mit den anderen Klubs und auch die Gastfreundschaft der Landwirte, die ihren Vorplatz, ihren Wagenschopf oder die Hostet als «Beizli» zur Verfügung stellten. «Die Bauern haben uns extrem unterstützt.»

Käseteilet mit Mundartrocker

Teil der Gästeschar war auch ­Gölä. «Er ist die Runde sogar zweimal gelaufen», weiss André Vogel. Der Mundartrocker zeigte sich volksnah und liess es sich nicht nehmen, am Käseteilet den Jodlerkäse, einen Emmentaler AOP, nach alter Tradition selbst mit einem Drahtseil zu trennen.

Der rund 83 Kilogramm schwere Käse wurde im Vorfeld eigens für den Anlass hergestellt und Ende April anlässlich einer Feier getauft. Gölä übernahm dabei die Göttirolle.

Zahlen zur Jodlerwanderung kann OK-Präsident André Vogel noch keine nennen. Er hofft jedoch, mit einer schwarzen Null abzuschliessen. Ob der Anlass im nächsten Sommer wieder durchgeführt wird, ist derzeit noch ­offen.

Langenthaler Tagblatt

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