Burgdorf

Malerei und Skulpturen – eine Ausstellung, zwei Künstler

BurgdorfNach einer län­geren Pause stellen die beiden Künstlerfreunde Andreas Althaus und Pi Ledergerber ihre Werke wieder zusammen aus.

Andreas Althaus und Pi Ledergerber (v.l.) inmitten ihrer Werke.

Andreas Althaus und Pi Ledergerber (v.l.) inmitten ihrer Werke. Bild: Marcel Bieri

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Auf den ersten Blick scheinen die gemalten Bilder von Andreas Althaus und die Natursteinskulpturen von Pi Ledergerber nichts miteinander gemein zu haben. Blickt man aber genauer hin, zeigen die Bilder von Althaus durchaus Analogien zu den geschichteten Steinskulpturen. Letztmals ihre Werke gemeinsam ausgestellt haben die beiden arrivierten Burgdorfer Künstler vor rund sieben Jahre im Haus der Kunst in Solothurn.

Dank Maxe Sommer

Die gegenwärtige Ausstellung im Showroom der Büro Jäggi AG in Burgdorf sei durch den gemeinsamen Freund Maxe Sommer im Gasthof Löwen, Heimiswil, eingefädelt worden, so Althaus. Die zahlreichen Vernissagegäste zeigten sich erfreut über diese spezielle Art der Synergiennutzung. Marc Jäggi von der Büro Jäggi AG sagte denn auch in seiner Rede: «Kunst ist Teil der Einrichtung und birgt in sich viele Aspekte.» Gleichzeitig unterstrich er damit die darstelle­rischen Gemeinsamkeiten der beiden Künstler.

Licht und Schatten

Obschon Althaus in seinen Öl-und Aquarellwerken flächig malt, sucht er immer den Konsens mit der Tiefe, mit dem Dreidimensionalen. Was bei Ledergerber durch den Werkstoff von Natur aus gegeben ist, muss der Maler mit der Technik wettmachen. Althaus sagt dazu: «Aus einem Format aus Länge und Breite versuche ich Räumlichkeit aus Farbe zu kreieren.»

Es sind gemalte Gefässe, Kisten und Kästen, aber auch organische Formen aus der Natur, welchen der 65-jährige Burgdorfer Zeichner, Grafiker und Maler durch gekonnte Licht- und Schattengebung eine Dreidimensionalität verschafft.

Aus einem Monolith gehauen

Im Zentrum von Pi Ledergerbers Schaffen dagegen steht das Material. Er bearbeitet unterschied­liche Natursteine wie Marmor, Granit, Kalkstein oder Schiefer. Und lässt dem Stein durch eine reduzierte Formgebung seine Seele.

Das sei ihm wichtig, betont er. Aus einem Monolith gehauen, werden Platten oder Würfel von Ledergerber auf- oder nebenein­andergeschichtet, verschoben oder gedreht, sodass sie zuweilen zu fallen drohen. Immer aber trotzen sie in ihrer archaischen Urgewalt den Gesetzen der Fliehkraft. (Berner Zeitung)

Erstellt: 13.09.2016, 12:00 Uhr

Ausstellung

Andreas Althaus und Pi Ledergerber, Büro der Jäggi AG, Lyss­achstrasse 13, Burgdorf, bis 14. Oktober.

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