Kampagne für Umfahrung

Burgdorf

Die Umfahrung von Burgdorf, Oberburg und Hasle muss gebaut werden. Darin ist sich der Handels- und Industrieverein Burgdorf-Emmental sicher.

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Kaum sind die Plakate mit lächelnden Nationalratskandidaten entlang der Strassen verschwunden, werden im Emmental in den nächsten Tagen bereits wieder Plakate aufgehängt. «Wir starten mit der Plakatkampagne ‹Mein Emmental braucht den Anschluss›», sagte Roland Loosli, Präsident des Handels- und Industrievereins (HIV) Burgdorf-Emmental, an einem Mitgliederanlass in Rüegsauschachen.

Persönlichkeiten aus der Region würden sich «zur Notwendigkeit einer wirkungsvollen Verkehrslösung für unser Emmental» bekennen. Womit auch gesagt ist, dass für den HIV bei der Verkehrssanierung Burgdorf-Oberburg-Hasle nur die Variante Umfahrung infrage kommt.

«Solange die 40-Tönner in Burgdorf neben drei Schulhäusern durchfahren, besteht ein riesiges Gefahrenpotenzial», betonte Loosli gegenüber dieser Zeitung. Neben der verbesserten Sicherheit sprächen aber auch verkehrstechnische und volkswirtschaftliche Gründe für die auf 647 Millionen Franken veranschlagte Umfahrung.

Zur Frage, ob diese Variante für das wirtschaftlich eher schwache Emmental nicht eine Nummer zu gross sei, meinte Loosli: «Bei der Beurteilung darf nicht allein auf die Wirtschaft abgestützt werden, sondern zu gleichen Teilen auch auf die Gesellschaft und die Umwelt.»

Tatsache sei, dass im Emmental 100'000 Personen lebten, die seit 45 Jahren auf eine Verkehrslösung warteten. «Mit der Plakatkampagne wollen wir die Bevölkerung dazu motivieren, sich an der bis 13.November laufenden Mitwirkung zu beteiligen», betonte Loosli.

Berner Zeitung

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