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Jetzt ist es weniger eng

Im Bäreggzentrum leben nicht mehr 50 unbegleitete minderjährige Asylbewerber. Aktuell sind es weniger als 20.

Die Asylunterkunft Bäregg gab im Parlament zu reden.
Die Asylunterkunft Bäregg gab im Parlament zu reden.
Hans Wüthrich

Der Langnauer Parlamentarier Hansueli Albonico (SP) macht sich Gedanken über die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber (UMA). Insbesondere über die 17-Jährigen, die nach Plänen des Regierungsrats künftig in Kollektivunterkünften mit Erwachsenen leben sollen.

«Minderjährige brauchen aber besonderen Schutz und spezielle Betreuung.»

Hansueli Albonico

Minderjährige bräuchten aber besonderen Schutz und spezielle Betreuung. Da die meisten dauerhaft in der Schweiz bleiben würden, diene ihre optimale Integration auch wirtschaftlichen Interessen. Das schreibt Hansueli ­Albonico in der schriftlichen Begründung seiner einfachen An­frage, die er im Parlament eingereicht hat.

Er wollte wissen: «Mit welchen konkreten Massnahmen gedenkt der Gemeinderat, die massiven Kürzungen bei den ­Krediten für Unterbringung und Betreuung unserer UMA aufzufangen?»

Sozialvorsteherin Susanne Kölbli (SP) gab zu bedenken, dass die Betreuung nicht Aufgabe der Gemeinde sei. Dafür sei die Bäregg GmbH verantwortlich. Dort habe sich seit der Ablehnung des Asylsozialhilfekredits im Mai 2017 nichts geändert, liess man die Gemeinderätin wissen.

Übrigens sei die Zahl der auf der Bäregg untergebrachten UMA stark zurück­gegangen. Lebten 2015 jeweils etwa 50 jugendliche Asylsuchende dort, seien es heute knapp 20. Doch für die Frühlingsferien seien Transfers geplant, so Susanne Kölbli. Denn das Zentrum sei auf 36 Bewohner ausgerichtet.

sgs

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