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«In den Bergen hat jeder seinen eigenen Blick»

Holz hacken, Gemüse ziehen und der Blick in die Weite: Heimleiter Michel Seiler setzt mit seinen Berghöfen für schwierige ­Jugendliche auf die Heilkraft der Landwirtschaft und der Berge.

Vor über 45 Jahren kaufte Michel Seiler den Berghof auf der Stärenegg. Heute hilft er dort Schulkindern, die grundlegenden Dinge wieder zu lernen. Etwa wie man lacht, atmet, schläft.
Vor über 45 Jahren kaufte Michel Seiler den Berghof auf der Stärenegg. Heute hilft er dort Schulkindern, die grundlegenden Dinge wieder zu lernen. Etwa wie man lacht, atmet, schläft.
Raphael Moser

Es ist Vormittag auf dem Berghof Stärenegg, Zeit für eine Pause. Ein paar Jungs spielen Fussball. Sie treten den Ball gegen ein Werkstatttor, sie rennen über Kies und Pflastersteine.

Da verspringt ein Ball. Er rollt davon, über die Strasse in Richtung Bauernhof – und fällt Michel Seiler vor die Füsse. Seiler, 70-jährig, ist der Leiter der Stärenegg, eines Heims für Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten im Leben.

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