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Im Schangnau hat der Wolf freie Bahn

Schangnau

Die Schangnauer sagen, auf ihren Alpen seien Herdenschutzmassnahmen nicht möglich. Damit hat der Wolf gleich in doppelter Hinsicht freie Bahn.

Die Bauern mögen nicht für 1500 Franken einen Herdenschutzhund kaufen, damit er während 100 Tagen 10 bis 15 Schafe bewacht.

Die Bauern mögen nicht für 1500 Franken einen Herdenschutzhund kaufen, damit er während 100 Tagen 10 bis 15 Schafe bewacht.

(Bild: Arno Balzarini (Keystone))

Es rumorte gewaltig unter dem Hohgant. Als der Wolf diesen Sommer in Schangnau mehrere Schafe und Ziegen gerissen oder zumindest verletzt hatte, wandten sich besorgte Bauernpolitiker an die Öffentlichkeit. Zusammengeschlossen in der «Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern» forderten sie den Abschuss des Wolfes M76. Denn dieser habe sein Kontingent nun erreicht und «die rote Linie längst überschritten», argumentierten sie.

Berner Zeitung

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