«Es macht keinen Sinn, Geld einzusetzen»

Sumiswald

Eigentlich sollte sich der Bevölkerungsschutz Trachselwald plus darum kümmern, wer im Notfall in welchen Schutzraum geht. Doch diese Arbeit liegt auf Eis.

Sieben Emmentaler und acht Oberaargauer Gemeinden sind im Bevölkerungsschutz Trachselwald plus organisiert. (Symbolbild)

Sieben Emmentaler und acht Oberaargauer Gemeinden sind im Bevölkerungsschutz Trachselwald plus organisiert. (Symbolbild)

Gerade mal 15 Minuten dau­erte die Verbandsparlaments­versammlung des Bevölkerungsschutzes Trachselwald plus in Sumiswald. Und das auch nur, weil ein Abgeordneter noch eine Frage stellte.

Er erkundigte sich nach dem Stand der periodi­schen Schutzraumkontrolle und der Schutzraum-Zuweisungsplanung (Zupla). Derzeit werden in den sieben Emmentaler und acht Oberaargauer Gemeinden, die zum Bevölkerungsschutz Trachselwald plus gehören, die privaten und öffentlichen Schutzräume kontrolliert.

Nach Abschluss der Kontrollen sollte die Zupla ausgearbeitet werden, damit die Daten auf dem aktuellsten Stand sind. Denn die Zupla zeigt auf, wer im Ereignisfall welchem Schutzraum zugewiesen ist. Doch laut Walter Gfeller, Zivilschutzkommandant, wird vonseiten des Gemeindeverbands mit der Ausarbeitung zugewartet. «Aufgrund der aktuellen Situation macht es keinen Sinn, Geld dafür einzusetzen.»

Denn der Verband warte auf die Antwort des Regierungsrates. Dieser muss entscheiden, ob sich der Bevölkerungsschutz Trachselwald plus weiterhin über die Grenzen der Verwaltungskreise hinweg organisieren darf oder seine Strukturen bis 2019 anpassen und sich innerhalb des jeweiligen Verwaltungskreises neu organisieren muss.

Die Anwesenden genehmigten das Protokoll und die Jahresrechnung 2017 einstimmig. Diese schliesst bei Aufwand und Ertrag von je knapp 479'000 Franken ausgeglichen.

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