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«Es ist schwierig, seine prägnanten Schreibmerkmale zu unterdrücken»

Die 25-jährige Bernerin Annina Heini erforscht in Birmingham, was Sprache über Verbrecher verrät.

Frau Heini, was macht eine forensische Sprachwissenschaftlerin genau?

Was fasziniert Sie daran?

Und wie sind Sie dazu gekommen?

Sind Sie jetzt nicht etwas weit weg von der konkreten Ermittlungsarbeit?

Wie geht man dabei vor?

Aber das reicht nicht?

Wie schreibt man wie ein Kind?

In Ihrer Doktorarbeit untersuchen Sie die Sprache in Verhören. Worum geht es dabei?

Und was bringt das?

Falsche Geständnisse kommen doch heutzutage praktisch nie mehr vor.

Natürlich, unter Folter. Aber die ist bei uns zum Glück verboten.

Können Sie das bitte genauer erklären?

Wie befragt man Kinder richtig?

«Es ist schwierig, seine prägnanten Schreibmerkmale zu unterdrücken»

Haben Sie schon Protokolle gelesen, in denen klar war, dass hier ein falsches Geständnis abgegeben wurde?

Sie analysieren auch kriminalistische Dokumente wie Erpresserbriefe. Was kann man daraus herauslesen?

Wie funktioniert das?

Wurde dank solcher Indizien schon einmal ein Verbrechen aufgeklärt?

Könnten Sie die Sprache von jemand anderem exakt nachahmen? Sie sind schliesslich Profi, wenn es um unterschiedliche Schreibstile geht.