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Es duftet, glitzert und glänzt

Die neuen Räumlichkeiten der Gärtnerei auf dem ehemaligen Lauterburg-Areal in Bärau haben die Leute von Lebensart in ein Märchenland verwandelt.

Die Lebensart-Gärtnerei in Bärau eröffnet ihre neuen Räumlichkeiten mit der traditionellen Weihnachtsausstellung. Fotos: Susanne Keller
Die Lebensart-Gärtnerei in Bärau eröffnet ihre neuen Räumlichkeiten mit der traditionellen Weihnachtsausstellung. Fotos: Susanne Keller

Verheissungsvoll funkeln die Lichter schon von weitem, und vor dem Eingang lodert eine Schwedenkerze. Sie laden ein, den Alltag zu vergessen, und in die Wunderwelt der Weihnachtsausstellung einzutreten. Denn die Leute von Lebensart haben nicht einfach ihren Wärchschür-Laden in die Gärtnerei gezügelt. Nein, sie haben eine Weihnachtswunderwelt erschaffen, in die man eintauchen, und so selbst wieder zum staunenden, träumenden Kind werden kann.

Was wäre ein Christbaum ohne kunstvoll gefertigte Engel?
Was wäre ein Christbaum ohne kunstvoll gefertigte Engel?

Die Stiftung Lebensart beherbergt Menschen mit psychischer, geistiger oder sozialer Beeinträchtigung jeglichen Alters. Hier, in der grössten Institution dieser Art im Kanton Bern, werden sie nicht nur betreut, sondern auch gefördert: Man lässt sie ihre Fähigkeiten entfalten und zu einer erfüllenden Arbeit weiterentwickeln. Angesichts dieser Ausstellung bemerkt man, dass hier wahre Künstler mit unendlicher Fantasie und Kreativität am Werk waren. Es ist eine Lust, diese mit liebevoller Hingabe erstellten Arbeiten anzuschauen. Sie dienen nicht nur zur Dekoration, es gibt auch viel Praktisches, für den Alltag.

Willkommen im Wunderland

Durch das Eingangstor tritt man ins Dunkle, erhellt nur durch Lichterketten, Laternen und Kerzen. Es funkelt, glitzert und glänzt, man ist verzaubert. Ein alter Handkarren mit Kartoffeln und Dörrbohnen erinnert daran,dass auch landwirtschaftliche Produkte zum Sortiment gehören. Dann aber nimmt einen das Wasserspielgefangen, ein Regenvorhang ergiesst sich plätschernd in den Teich. Leise Musik ertönt aus dem Hintergrund, wenn man über den Steg, und dann weiter auf verschlungenen Pfaden schreitet. Der Himmel hat all seine Engelscharen heruntergeschickt – es gibt sie in so mannigfaltiger Ausführung wie die Menschheit. Sie gesellen sich zu Wichteln und Samichläusen, und die Rehlein mit dem Pelzkragen schauen verwundert zu.

Alles, was der Wald zu bieten hat

Am Boden raschelt das dürre Laub, in Tannen und Ästen hängen Sterne, bunte Kugeln und Windlichter. Engel-Bengel auf der Schaukel meinen, das sei noch lustiger als Fliegen. Und die sieben Zwerge sitzen im Kreis und strecken die bärtigen Köpfe zusammen. Noch ein Wasserfall und noch einer, und eine Gartenlaube voller Adventskränze aus allem, was der Wald zu bieten hat.

Den Geschenkideen sind kaum Grenzen gesetzt.
Den Geschenkideen sind kaum Grenzen gesetzt.

Das war der Märchenwald, und jetzt gibt es Praktisches: Babykleider, Ansichtskarten, Filzpantoffeln, gewobene Schürzen und Küchentücher und Apfelschnitze. In der Ecke eine Cafeteria mit Leckereien der Lebensart-Gastronomie. Zu guter Letzt die Pracht des Blumenladens mit Weihnachtssternen, Orchideen, Gestecken und Arrangements. Wieder draussen in der Kälte, glaubt man aus einem Traum zu erwachen – es war ein schöner Traum! Die Weihnachtswunderwelt kann noch heute Sonntag von 11 bis 16 Uhr sowie an den Werk- und Samstagen bis 24. Dezember erlebt werden.

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