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Er gibt Unsichtbarem ein Gesicht

Ein HI-Virus aus Legosteinen, molekulare Landschaften, die ebenso künstlerisch wie wissenschaftlich sind: ­Samuel Hertig hat sich auf die Fahne geschrieben, die kleinsten Dinge für das menschliche Auge sichtbar zu machen.

Samuel Hertig.
Samuel Hertig.
Thomas Peter

Wo endet die manchmal spröde, rationelle Wissenschaft? Und wo beginnt die freie, schöne Kunst? Diese Fragen sind häufig nicht so genau zu beantworten. Auch Samuel Hertig kennt die Trennlinie nicht genau. Dabei ist er einer, der sich in dieser Grauzone bewegt. Denn er hat die kleinsten Teile des Körpers erforscht, Proteine zum Beispiel, und hat die Bewegungen von Atomen studiert. «Der Mensch ist gefüllt mit molekularen Maschinen, da passiert so viel, aber niemand sieht es.»

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