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Ein Blick in die Dorfseele von einst

Im neu eröff­neten Alterszentrum können derzeit Fotografien vom Dorfleben aus den 1960er-Jahren bewundert werden. Die Ausstellung ermöglicht einen authentischen Blick in den damaligen Alltag – und weckt ­Erinnerungen.

Sie haben die Ausstellung möglich gemacht:?Kurator Bernhard Giger und Heimleiter Patrik Walther (v.?l.)
Sie haben die Ausstellung möglich gemacht:?Kurator Bernhard Giger und Heimleiter Patrik Walther (v.?l.)
Hans Wüthrich
Damals war das Militär noch omnipräsent.
Damals war das Militär noch omnipräsent.
Staatsarchiv des Kantons Bern
Der Schneider im Schneidersitz. Nur John F. Kennedy verrät die Ära.
Der Schneider im Schneidersitz. Nur John F. Kennedy verrät die Ära.
Staatsarchiv des Kantons Bern
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Es sind Fotografien, hinter denen sich Geheimnisse verbergen. Eine davon zeigt das Innere einer Beiz. Zwei Herren sind über einen Tisch gebeugt. Der eine hält ein Bündel Banknoten in der Hand. Man denkt: Es geht um ein Geschäft, eine Transaktion. Aber da ist noch mehr.

Ohne Auftrag, aber mit einem Ziel erkundeten 1962 die Berner Fotografen Fredo Meyer-Henn und Walter Studer das Dorf ­Sumiswald. In mehreren Etappen dokumentierten sie die «Gemeinde im Gleichgewicht zwischen Landwirtschaft und Industrie». Das Buch, das daraus hätte entstehen sollen, kam dann nie zustande. So blieb die umfangreiche Bildersammlung lange Zeit unbeachtet. Bis sie 1984 im Nachlass von Fredo Meyer-Henn wiederentdeckt wurde und ins Staatsarchiv des Kantons Bern kam. Jetzt ist die eindrückliche Fotoreportage in den Räumlichkeiten des gerade erst eröffneten Alterszentrums Sumiswald (Sumia) zu sehen.

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