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Ehrung ohne Preisträger

Eine Orientierungsläuferin und ein Uni­hockeyspieler sind Langnauer Sportlerin und Sportler des Jahres. Doch sie nahmen den Preis nicht persönlich entgegen. Beide hatten triftige Gründe.

Stefan Siegenthaler (rechts) wurde als bester Einzelsportler ausgezeichnet.
Stefan Siegenthaler (rechts) wurde als bester Einzelsportler ausgezeichnet.
Andreas Blatter

Am Donnerstagabend ehrte die Gemeinde Langnau ihre Sportlerinnen und Sportler für aussergewöhnliche Leistungen im Jahr 2017. Der Neo-1-Moderator Simon Keller bat zuerst die für die Wahl zur Sportlerin des Jahres nominierten Frauen und Mädchen auf die Bühne.

Die Orientierungslaufgruppe Langnau war mit vier Frauen vertreten. Zudem konnten der Sportklub Langnau, der Budo Club Langnau mit zwei Judokämpferinnen und der Rollartistik-Club Langnau Sportlerinnen auf die Bühne schicken.

«Wir machen Pirouetten»

Die kleine Nachwuchs-Rollkunstläuferin Nicole Day erklärte Simon Keller ihren Sport: «Wir machen einfach Pirouetten.» Der Moderator erwiderte lächelnd: «Sie sagt ‹einfach›, und ich könnte wahrscheinlich nicht einmal geradeaus fahren.»

Doch den Preis für die Sportlerin des Jahres durfte dieses Jahr eine andere abholen: Martina Ruch vom OLG Skandia. 2017 wurde sie ins Nationalkader aufgenommen und konnte erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen.

Die Preisträgerin war jedoch nicht persönlich anwesend, ihr Vater nahm die Auszeichnung entgegen. Martina Ruch liess es sich aber nicht nehmen, sich persönlich zu bedanken: mit einer Videobotschaft aus dem Trainingslager in Spanien.

Video statt Handschlag

Und auch der Sportler des Jahres konnte seine Freude über die Auszeichnung nur via Leinwand kundtun: «Wir bereiten uns gerade intensiv auf das Playoff vor», sagte Stefan Siegenthaler von den Unihockey Tigers im Video.

Nebst Siegenthaler waren Männer und Buben von der Hornussergesellschaft Langnau-Berge, der Hornussergesellschaft Gohl, dem Sportklub Langnau und dem Schwingclub Langnau nominiert. «Jetzt kommen sie, die schön angezogenen», freute sich Moderator Simon Keller, als ein Jungschwinger im Kühermutz die Bühne betrat.

Team des Jahres

Der Jugendchor Oberemmental lockerte die Stimmung zwischen den drei Ehrungskategorien auf. Unter der Leitung von Marianne Keel präsentierten sie unter anderem ein Arrangement der Schwedischen Band Roxette. Zum Schluss wurden die Schweizer Meisterinnen im Leichtathletik-Mehrkampf vom Sportklub Langnau zum Team des Jahres gewählt. Kein anderes Team war dieses Jahr für den Preis ­nominiert.

Die Geehrten:Einzelsportler Männer – Unihockey: Stefan Siegenthaler. Hornussen: Jannik Wüthrich; Cyril Hofer. Leichtathletik: Janis Schwarz; Tim Egger. Schwingen: Samuel Geissbühler; Samuel Fankhauser; Tim Fankhauser; Alfred Locher; Colin Schlüchter. OL: Thomas Röthlisberger; Remo Ruch; Christoph Salzmann; Daniel Salzmann; Felix Späth. Frauen: OL: Christine Lehmann; Martina Ruch; Christine Stalder. Laufsport: Daniela Aeschbacher. Judo: Jaqueline Kroiss; Olivia Gertsch. Leichtathletik: Julie Wegmüller; Hanna Hirsbrunner; Alisha Schafroth. Rollkunstlauf: Preethy Prabagar; Nicole Day; Manon Vuille. Mannschaften: Sportklub Langnau.

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