Die Räbloch-Sanierung ist angestossen

Eggiwil

Die Schwellenkorporation hat zur Räumung der Schlucht einen Baukredit von einer Million Franken genehmigt – ohne dass dieser Ausgabe Opposition erwachsen ist.

Im Sommer oder Herbst 2018 soll die Sanierung des Räblochs gestartet werden.

Im Sommer oder Herbst 2018 soll die Sanierung des Räblochs gestartet werden.

Gar keine Frage, das Räbloch muss saniert werden. Darin sind sich die Mitglieder der Schwellenkorporation Eggiwil einig. ­Dafür nehmen sie hohe Ausgaben in Kauf: Zwischen 50 000 und 100 000 Franken an Restkosten wird die Vereinigung selber bezahlen müssen. Weil die Schlucht auf Eggiwiler Boden liegt, muss die Korporation allerdings auch die Räumungskosten insgesamt vorschiessen. «Eine Million Franken sollte dafür reichen, alles abzudecken», erklärte Präsident Hans Wittwer am Montagabend während der Versammlung, «mehr darf es nicht sein».

Es sei davon auszugehen, dass während der Frist bis Mitte Februar kein einziges Unternehmen eine Pauschalofferte einreichen werde, dazu sei die Ausschreibung zu wenig genau. Die Arbeiten sind nämlich bereits ausgeschrieben worden, damit die Schlucht so schnell als möglich geräumt werden kann. Wittwer rechnet mit dem Beginn der Sanierung im Sommer oder Herbst 2018.

Transport durch die Lüfte

Etwa 70 Prozent des Pfropfens, der das Räbloch verstopft, bestehen wohl aus natürlichem Material: Schwemmholz und Steinen vornehmlich. Weniger die Entsorgung als vielmehr der Abtransport wird teuer. Voraussichtlich muss das Material aus der Schlucht geflogen werden.

Doch auch wenn das Vorgehen noch nicht restlos geklärt sei, sagte Wittwer: «Wir haben genug Abklärungen getroffen, nun wollen wir vorwärtsmachen.» Diese Aufforderung verfing bei den Mitgliedern der Schwellenkorporation, sie bewilligten den Baukredit von einer Million Franken diskussionslos und einstimmig. Nun steht noch die Zustimmung der Schwellenkorporation Schangnau aus; Signau und Lauperswil haben zugesagt.

cd

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