Die Burgdorfer Musikschule gewinnt

Burgdorf

Erstmals haben die Einwohnerinnen und ­Einwohner von Burgdorf die zwölf Nominierten für den Altstadtpreis vorgeschlagen. Am Freitag wurde der Sieger gekürt.

Armin Bachmann, Leiter der Musikschule, durfte den Stein eigenhändig ins Pflaster einfügen.<p class='credit'>(Bild: Daniel Fuchs)</p>

Armin Bachmann, Leiter der Musikschule, durfte den Stein eigenhändig ins Pflaster einfügen.

(Bild: Daniel Fuchs)

Seit 2002 vergibt die Stadt Burgdorf alljährlich den Altstadtpreis an Personen, Vereine oder Ins­titutionen, die sich zum Wohle der Altstadt und ihrer Bewohner in irgendeiner Form hervortun. ­Anstelle des Altstadtleist-Vorstandes durften heuer Burgdorferinnen und Burgdorfer selber Vorschläge für die Preisträger unterbreiten.

Von den zwölf Nominierten hätten allesamt die Kriterien erfüllt, fand Johannes Hofstetter, Präsident des Alt­stadtleists. «Schlussendlich ist die Wahl aber einstimmig auf die Musikschule der Region Burgdorf gefallen», so Hofstetter am Freitagabend an der Preisver­leihung.

Melodien in der Altstadt

Die Musikschule tue seit einem halben Jahrhundert Gutes, baue Brücken zwischen Generationen und vermittle ihren Schülerinnen und Schülern die Freude des Musizierens. «Der Dank gilt den 70 geduldigen Lehrpersonen wie auch den über 1000 fleissigen Lernenden, die einen Teil ihrer Freizeit dem Musizieren widmen», hielt Hofstetter fest.

«Man fühlt, dass Musik zu einer glücklicheren und zufriedeneren Welt beiträgt.»Johannes HofstetterPräsident des Altstadtleists

Vor allem aber sei die Auszeichnung dem Geist der Musikschule zuzuschreiben, den man spüre, wann immer eine Melodie in den Altstadtgassen zu hören sei. «Man fühlt, dass Musik zu einer glück­licheren und zufriedeneren Welt beiträgt.»

Spontanes Ständchen

Somit durfte Armin Bachmann, seit zehn Jahren Leiter der Musikschule, den Preis von 5000 Franken entgegennehmen. Der Betrag sei eine willkommene Unterstützung für den Stipendienfonds, das Begabtenförderprogramm und die Projektmittelfinanzierung, sagte er.

Den gravierten «Bsetzistein» fügte er eigenhändig in die vor­bereitete Lücke vor der «länge Stäge» ein. Zum Vergnügen der Gäste zogen er und Co-Musikschulleiter Andreas Ramseier einen geliehenen Frack über und spielten mit Alphorn und Bassklarinette ein improvisiertes Ständchen vor dem Theater Z, wo die Preisverleihung stattfand.

Berner Zeitung

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