Die Beiz mit dem Wasserlauf lädt zu neuen Erlebnissen

Oberburg

Die Bergwelt auf der Rothöhe ist wieder ge­öffnet. Unter früheren Betreibern blieb das Lokal längere Zeit geschlossen. Der künftige Besitzer Urs Egger sieht das Haus neu als Eventlokal.

Es plätschert aus der mit Felsbrocken bestückten Wand in eine Rinne: Das Grotto neben dem gleichnamigen Restaurant Rothöhe, hier auf einem Archivbild anno 2008.

(Bild: Walter Pfäffli)

Seit Oktober ist das Restaurant Rothöhe wieder offen. Urs Egger, der auch das Restaurant Kreuz in Hettiswil führt, ist der neue Betreiber und auf längere Sicht auch der Besitzer des Traditionsbetriebs auf dem Burgdorfer Hausberg. Geführt wird der Betrieb von Hotelfachfrau Jutta Ranft.

Zum Gebäudekomplex gehört auch die vom früheren Wirt Willi Furrer ins Leben gerufene Bergwelt: das zweite Restaurant auf dem Hoger, das allen Gästen offenstand und speziell bei Fleischessern beliebt war. Unter den letzten Betreibern der Rothöhe – Juro und Marco Petric – wurde das Lokal mit dem integrierten Flusslauf nicht mehr weiter­geführt.

Das soll sich nun ändern. Zurzeit entsteht oberhalb des grottenähnlichen Eventlokals die Bar Red Cave. Dieser Bereich diente zu Zeiten des früheren Dancings, das weitherum bekannt und beliebt war, als Séparée. Die Bar werde von externer Seite auf eigene Rechnung geführt, sagt Jutta Ranft. Insofern seien die beiden Lokale intern auch nicht miteinander verbunden.

Für Anlässe zu mieten

Nach der Renovation der Red-Cave-Bar finden dreissig Besucherinnen und Besucher sitzend Platz. In der Bergwelt dagegen sind es neu 71 statt der bisherigen 60 Sitzplätze. Später komme noch eine Terrasse mit 80 Sitzplätzen dazu, so Ranft. Angedacht ist auch eine Bodenheizung für das Lokal. Das sei momentan jedoch alles noch Zukunftsmusik, erklärt die Hotelfachfrau, und die Realisation vom Geschäftsgang abhängig.

Ab sofort wird die Bergwelt vermietet – jedoch ausschliesslich als Eventlokal. Ganz im Gegensatz zu Willi Furrers Zeiten, als diese als Restaurant geführt wurde. «Wir vermieten das Lokal für eine Mietpauschale für Anlässe aller Art», erklärt Ranft. Das Grotto-Lokal könne zu Öffnungszeiten des Restaurants – sowohl ohne wie auch mit Mahlzeiten aus der Küche der Rothöhe – für maximal 25 Personen gemietet werden. Vorsorglich hat Egger für die beiden Betriebe von Freitag bis Sonntag eine Überzeitbewilligung bis 3.30 Uhr beantragt. «So müssen wir bei Bedarf nicht jedes Mal einzeln nach einer Bewilligung fragen», so Ranft.

Weihnachts- bis Flohmarkt

Grundsätzlich ist Ranft bis jetzt mit dem Geschäftsgang der Rothöhe zufrieden. «Auch wenn es vorerst wohl aus saisonalen Gründen eher schleppend anlief», vermutet die Hotelfachfrau. Aus diesem Grund hat die Rot­höhe von Oktober bis Ende März montags und dienstags Ruhetag. Ansonsten sei der Betrieb sieben Tage in der Woche offen. Mittlerweile finden Gäste von nah und fern den Weg auf den Hausberg.

Dies nicht zuletzt, weil die Betreiber mit einer Burgdorfer Eventagentur zusammenarbeiten, die ihrerseits mit Busbetrieben geschäftet, die Ausflüge anbieten. Ranft und Egger haben mit dem Weihnachtsmarkt im Dezember mit 19 Ausstellern und Schaustellern eine weitere Neuerung auf die Rothöhe gebracht. Ab Ende März findet einmal im Monat ein Flohmarkt statt.

Berner Zeitung

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