«Der Garten ist Balsam für die Seele»

Meine Oase

Lauschige Verweilecken, naturbelassene Büsche, gepflegte Rasenpartien, Blumen und Steine: Der Garten von Rosmarie und Eugen Egli aus Langnau bezaubert durch seine Vielfalt.

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Zweifellos: Die prächtigen Rosen spielen eine wichtige Rolle an diesem Ort. In kräftigen Farben und verschiedenen Varianten. Doch es sind nicht allein die Rosen, die den besonderen Reiz dieses Gartens ausmachen.

Rund um das stattliche Haus von Rosmarie und Eugen Egli ­findet sich eine berauschende Vielfalt an Blumen, Sträuchern, Büschen und Bäumen. Hier eine Stechpalme, dort Heidelbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren. Drei Apfelbäume, Immergrün, ein Kirschbaum, ein Zwetschgenbaum, ein Aprikosenbaum. Lauschige Sitzecken, Gesteinsbrocken als Dekoration.

Wilde Elemente und gepflegte Gartenpartien wechseln sich ab und ergänzen sich.

Hesse, Goethe, Pilcher

«Unser Garten ist ein einzig­artiger Rückzugsort. Ein Ort der Ruhe und auch der Inspiration», sagt Eugen Egli, der 69-jährige selbstständige Treuhänder. «Er ist Balsam für die Seele. Man spürt hier, dass man mit der Natur im Einklang ist.»

Eugen Egli und seine 77-jährige Frau Rosmarie sind 1996 von Ostermundigen nach Langnau gezogen. «Schon vor unserem Einzug begann Rosmarie mit der Planung des Gartens. Sie zeichnete auf, was wo hinkommen sollte», erzählt Eugen Egli.

Bei der Realisation liessen sich die beiden Literaturfans nicht ­zuletzt von Hermann Hesse und Johann Wolfgang von Goethe inspirieren. «Für diese Grössen der Literatur waren Gärten immer etwas Besonderes, das sie hegten und pflegten und worüber sie auch schrieben», erklärt Eugen Egli. Und seine Frau Rosmarie ergänzt: «Etwas Besonderes ist dieser Garten hier auch für uns.» Inspirieren für seine abwechslungsreich gestaltete Gartenanlage liess sich das Ehepaar auch während einer Cornwall-Reise. «Auf den Spuren von Rosamunde Pilcher haben wir uns in die ­wunderbaren Gärten mit ihren romantischen Sitzplätzen verguckt», erzählen die beiden. Also wollte man auch in Langnau ein wenig Cornwall aufleben lassen.

Lesen und schreiben

Eugen und Rosmarie Egli halten sich so oft wie möglich in ihrer Wohlfühloase auf. Um zu lesen, zu diskutieren, mit Bekannten zusammenzusitzen. Und Eugen Egli insbesondere auch zum Schreiben. Er verfasst unter anderem Berichte und Reportagen für den «Alpenhorn-Kalender», die Brattig. Seine Frau, die aus gesundheitlichen Gründen die Ar­beit im Garten stark reduzieren musste, lektoriert die Texte. Nicht selten ebenfalls im Garten.

«Überglücklich» seien sie, an einem solchen Ort mit einem solch schönen Garten leben zu dürfen, meinen beide unisono. Und man glaubt Eugen und Rosmarie Egli aufs Wort.

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