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Das Gedächtnis der Schweiz liegt in Heimiswil

Im ehemaligen Sandsteinbruch unweit von Heimiswil ist das Eidgenössische Mikrofilmarchiv eingerichtet. Auf einem Rundgang wird klar, warum das Archiv so wichtig ist.

Im Archiv lagern Metallboxen mit insgesamt 78'000 Mikrofilmen. Betreut wird die Anlage von Beat Nadler. Fotos: Thomas Peter
Im Archiv lagern Metallboxen mit insgesamt 78'000 Mikrofilmen. Betreut wird die Anlage von Beat Nadler. Fotos: Thomas Peter

Ein unscheinbares Asphaltsträsschen führt vom Weiler Ried bei Heimiswil hinauf zu einer bewaldeten Sandsteinfluh. Sie ist ausgehöhlt, davon zeugt das Eingangsportal mit der Rampe und dem grossen Tor aus Beton. Doch was genau sich im Innern der Fluh verbirgt, wissen nur wenige.

Vor dem Eingangsportal wartet Rino Büchel, Chef Kulturgüterschutz beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Er öffnet das Betontor und tritt hinein in eine riesige Höhle. Im 17. Jahrhundert wurde hier Sandstein abgebaut, später nutzte die Armee die Kaverne als Lager. Heute steht sie leer – fast leer. Ins Auge sticht nur ein schwarz eingekleidetes Holzgebäude, vielleicht 20 Meter lang, 10 Meter breit und 3 Meter hoch. «Das», sagt Büchel, «ist das Gedächtnis der Schweiz.»

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