Bären geht zurück an die Besitzer

Eggiwil

Nach fünfzehn Jahren hören Kurt Meier und seine Tochter Gabriela im Bären Eggiwil auf. Mitte Mai geht der Gasthof wieder auf, dann unter der Leitung der Besitzerfamilie Stettler aus Grosshöchstetten.

Heute ist Austrinket, dann kommt es im Bären zum Wirtewechsel.<p class='credit'>(Bild: Thomas Peter)</p>

Heute ist Austrinket, dann kommt es im Bären zum Wirtewechsel.

(Bild: Thomas Peter)

Nächste Woche werden Meiers den Gasthof Bären in Eggiwil wieder an Familie Stettler vom Landgasthof Sternen, Grosshöchstetten, zurückgeben. Rückblickend auf die fünfzehn Jahre, die Kurt Meier und seine Tochter Gabriela Pächter des Bären waren, hält der Wirt fest: «Durch die gegenseitige Unterstützung gelang es uns, den Gasthof reibungslos zu führen.»

Und seine Tochter fügt an: «Wir sind glücklich, dass wir auf innovative Angestellte mit langjährigen Arbeitsverhältnissen zählen durften.» Gerade die gutbürgerlichen Emmentaler Gerichte wie Suure Mocke, Rindszunge oder Lammvoressen zogen Gäste von weit her an.

Am Samstag laden Gabriela und Kurt Meier zum Austrinket ein, und am 29.?April wird der Gasthof wieder an die Besitzer­familie Stettler zurückgehen. ­Familie Meier wird weiterhin in ihrem Haus, das sie im Dorf Eggiwil gebaut hat, wohnen. Gabriela Meier will eine neue Herausforderung annehmen, und Kurt Meier widmet seine Zeit vermehrt seinem grossen Hobby, den Pferden. Er wird weiterhin die beliebten Rössli- und Landauerfahrten über die Emmentaler Hügel anbieten.

«Bären bleibt Bären»

Besitzerfamilie Stettler plant, den Gasthof am 11.?Mai wieder­zueröffnen. «Der Bären wird nun dem Landgasthof Sternen angegliedert und von uns weitergeführt. Die Betriebsleitung im Bären übernimmt Isabel Zürcher, die in Eggiwil aufgewachsen ist», sagt Therese Stettler.

Sie freut sich darüber, dass für diesen Posten eine Einheimische gefunden werden konnte. «Für uns ist es wichtig, dass der Bären der Bären bleibt.» Zwar würden kleinere Veränderungen vorgenommen, aber im Grossen und Ganzen bleibe das Erscheinungsbild gleich wie bisher. Der Saal werde den Vereinen weiterhin zur Verfügung stehen.

Berner Zeitung

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