Sekundarschulhaus mit bewegter Geschichte

Rüegsau

Gotthelf, Lehrermangel, Spanische Grippe, Entbehrungen während der Kriege: Um das Sekundarschulhaus Rüegsau ranken sich viele Geschichten. Vor 100 Jahren wurde es eröffnet.

Der Neubau im Stil eines bernischen Patrizierlandhauses kostete 1918 rund 180'000 Franken.

Der Neubau im Stil eines bernischen Patrizierlandhauses kostete 1918 rund 180'000 Franken.

(Bild: PD)

Martin Burkhalter@M_R_Bu

Als in Rüegsau das erste Mal überhaupt von einer Sekun­darschule die Rede war, lag das 20. Jahrhundert noch in weiter Ferne. Ein Albert Bitzius, alias Jeremias Gotthelf, war gerade Schulkommissär des Kreises Lützelflüh geworden.

Im Kanton Bern hatte die liberale Gesinnung seit der Julirevolution 1830 dafür gesorgt, dass an vielen Orten die Sekundarschulen nur so sprossen. Im Emmental etwa in Ranflüh, Sumiswald, Kirchberg, Utzenstorf, Wynigen.Auch in Hasle und Rüegsau, die bis anhin noch Primar- und Privatschulen hatten, machten sich der Bildungshunger und die Aufbruchsstimmung breit.

Berner Zeitung

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