Schulhausdach liefert Strom für 30 Haushalte

Trubschachen

Im August wird das Schulhaus Hasenlehn in Trubschachen mit einer Fotovoltaikanlage ausgerüstet. Der Strom wird für dreissig Haushalte reichen.

700 Quadratmeter Solarpanel sind auf dem Schulhaus montiert und sollen für rund 30 Haushalte Energie liefern (Symbolbild).

700 Quadratmeter Solarpanel sind auf dem Schulhaus montiert und sollen für rund 30 Haushalte Energie liefern (Symbolbild).

(Bild: Keystone)

«Ja, die Finanzierung ist gesichert», sagt Anton Küchler, Sekretär der Solargenossenschaft Trubschachen. Damit ist der Weg frei für den Bau einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Hasenlehn. Die Anlage soll, wenn alles rundläuft, im kommenden August realisiert werden und übers Jahr rund 30 Haushalte mit Strom versorgen.

Die Investitionskosten für die 700 Quadratmeter Solarpanels belaufen sich auf 230'000 Franken. «Die Anlage wird durch das Genossenschaftskapital von 70'000 Franken und durch Darlehen der Genossenschafter finanziert», erklärt Küchler. Ein Vertrag mit der Gemeinde als Besitzerin des Daches stehe kurz vor dem Abschluss. Die Solargenossenschaft zählt derzeit 45 Mitglieder. Sie will das Dach mieten und der Gemeinde einen Mietzins bezahlen.

Schüler wirken mit

Beim Bau des Solarkraftwerkes auf dem Schulhausdach werden vom 18. bis 22.August im Rahmen einer Projektwoche auch Schülerinnen und Schüler mitwirken. Die Projektwoche wird unterstützt durch die Organisation Jugendsolar by Greenpeace.

«Nebst dem Bau der Anlage ist auch vorgesehen, das Solarpotenzial im Dorf Trubschachen zu ermitteln», sagt Küchler.

Das Projekt ist beim Bund für die kostendeckende Einspeisevergütung, welche zur Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird, angemeldet. Allerdings steht es dort in der Warteschlange. Nach Ablauf der Wartefrist rechnen die Verantwortlichen mit einer Vergütung von 25 Rappen pro Kilowattstunde. Der Strom vom Schulhausdach wird ins örtliche Netz der BKW eingespeist und soll auch über die Emmentaler Plattform «Strom von hier» vermarktet werden.

Berner Zeitung

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