Trubschachen

Nach der Ilfishalle ist der eigene Betrieb an der Reihe

TrubschachenJetzt will die Drahtseilfirma Jakob AG in Trubschachen bauen. Damit setzt sie um, was sie schon 2010 geplant hatte. Damals stellte Firmeninhaber Peter Jakob das Projekt zurück, weil er zuerst in Langnau in die Ilfishalle investieren wollte.

Künftig werden die Bahnkunden erahnen, dass in der Jakob AG Spitzentechnologie angewandt wird. So soll die Fassade dereinst aussehen.

Künftig werden die Bahnkunden erahnen, dass in der Jakob AG Spitzentechnologie angewandt wird. So soll die Fassade dereinst aussehen. Bild: zvg

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Eigentlich entspricht die alte ­Seilerei schon lange nicht mehr dem Image der Jakob AG. Das alte Gebäude an der Bahnlinie passt nicht zu den modernen Drahtseilkonstruktionen, mit denen die 113-jährige Firma in Trubschachen weltweit erfolgreich ist. 2002 wurde die Fabrik zwar um einen Teil erweitert, der von aussen erahnen lässt, dass die Firma im Innern Spitzentechnologie anwendet.

2010 hätte auch der alte Teil saniert werden sollen. Doch die Familie des Firmeninhabers Peter Jakob beschloss, ihr Geld erst einmal in Langnau statt in Trubschachen zu investieren: Sie finanzierte den Tigersaalbau in der Ilfishalle. Jetzt ist es aber auch in Trubschachen so weit. Ernsthaft losgehen sollen die Bauarbeiten laut Peter Jakob zwar erst nächsten Frühling.

Parkplätze für Kunstkenner

Doch noch diesen Frühsommer möchte er auf der Götschimatte – zwischen der Käserei Götschi und der Jakob AG – einen provisorischen Parkplatz realisieren. Dieser wird dann während der Bauphase benötigt. Gemäss Baugesuch will die Jakob AG aber schon während der Kunstausstellung Parkierungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Denn im Juli werden in Trubschachen während dreier Wochen 30'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Bevor dann im Frühling 2018 die Bauarbeiten losgehen, wird auf dem heutigen Parkplatz ein Zelt aufgestellt und ein provisorischer Platz für das Materiallager eingerichtet. Danach werde die alte Seilerei abgerissen, erklärt Jakob. Die Maschinen im Erdgeschoss sollen aber nicht bloss an ihrem Ort, sondern auch in Betrieb bleiben, wenn darüber eine auf Stützen stehende, tragende Stahlbetondecke eingezogen wird. Schliesslich soll das Gebäude mit einer futuristisch anmutenden Stahlseilfassade umhüllt werden.

Während sich an der Produktionsfläche im Erdgeschoss nicht viel ändert, entsteht im Ober­geschoss zusätzlicher Raum für eine «attraktive Bürolandschaft», wie der Firmeninhaber sagt. Denn anders als bei den Plänen, die 2010 bereits bewilligt waren, habe die Firma ihre Ab­teilung mit den Fachspezialisten ausgebaut und ein halbes Dutzend weitere Fachkräfte angestellt. Die Jakob AG investiert in die Sanierung und den Ausbau ihrer Fabrik in den nächsten drei Jahren 6 bis 7 Millionen Franken. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.05.2017, 16:07 Uhr

Peter Jakob hat neue Pläne.

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