Jetzt gehts los beim Schloss

Burgdorf

Die Abbrucharbeiten sind bewilligt und können nun an die Hand ­genommen werden. Für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf hat der Stiftungsrat das Bau­gesuch eingereicht.

Hinter den Kulissen des Schlosses Burgdorf ist in den letzten Monaten intensiv gearbeitet worden.<p class='credit'>(Bild: Thomas Peter)</p>

Hinter den Kulissen des Schlosses Burgdorf ist in den letzten Monaten intensiv gearbeitet worden.

(Bild: Thomas Peter)

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Umnutzung des Schlosses Burgdorf ist gesetzt: In den nächsten Tagen wird das Baugesuch publiziert. Die Baukommission der Stiftung Schloss Burgdorf und das zuständige Architekturbüro Atelier G + S Architekten und Planer AG haben in den letzten Monaten hinter den Kulissen intensiv gearbeitet.

«Die Erstellung des Bau­gesuchs für die Umnutzung des historischen Baudenkmals erforderte aufwendige Abklärungen», schreibt die Stiftung in einer Mitteilung. Unterlagen und Fach­berichte, die bei andern Bauvorhaben nicht notwendig seien, hätten zusätzlich eingereicht werden müssen. Jetzt ist das Dossier komplett und das entsprechende Baugesuch bei der städtischen Baudirektion eingereicht.

Es geht zügig voran

«Wir sind mit unserem Projekt auf Kurs», freut sich Stiftungsratspräsident Markus Meyer. Nach der Publikation des Gesuchs läuft die übliche Einsprachefrist von 30 Tagen. Parallel ­dazu prüft das Regierungsstatthalteramt das umfangreiche ­Dossier.

Der Stiftungsrat ist aber aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen überzeugt, dass diese Arbeiten rasch vonstattengehen werden. Schon das im November eingereichte Gesuch um vorzei­tige Abbrucharbeiten sei zügig bearbeitet worden und liege nun bereits vor.

Damit können erste Bauarbeiten auf dem Schloss beginnen. Dies ist für den Stiftungsrat deshalb so wichtig, weil der Untergrund der betroffenen Abbruchbereiche wenig erforscht ist.

«Für uns hat der sorgfältige Umgang mit der historischen Bausubstanz höchste Priorität.»Markus Meyer, Präsident  Stiftung Schloss Burgdorf

Mit dem vorzeitigen Abbruch wird den Archäologen ausreichend Zeit für ihre Abklärungen eingeräumt, ohne dass dadurch das Bauprojekt verzögert wird. «Für uns hat der sorgfältige Umgang mit der historischen Bausubstanz höchste Priorität», sagt Meyer. Deshalb müsse den Fachleuten genügend Zeit eingeräumt werden.

pd

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