Langnau

In zwei Monaten gehts los

LangnauNoch zwei Monate bis zum Anpfiff des ersten Eishockeymatchs in der neuen Ilfishalle. Die Bauarbeiter setzen zum Endspurt an.

Viel Platz für grosse Kongresse. jetzt ist ersichtlich, wie grosszügig die Eventhalle ausgelegt ist, die die Jakob AG beim Ilfisstadion baut.

Viel Platz für grosse Kongresse. jetzt ist ersichtlich, wie grosszügig die Eventhalle ausgelegt ist, die die Jakob AG beim Ilfisstadion baut. Bild: Thomas Peter

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Zurzeit sind es rund 150 Personen, die sich in der Ilfishalle in die Hand arbeiten. Sie bohren für den Grundwasserbrunnen, der die Wärmepumpe beliefern wird, bauen Lifte ein, montieren die Haustechnik und sind überall mit dem Innenausbau beschäftigt. Heute in zwei Monaten wird das erste Spiel der SCL Tigers in der neuen Halle bereits der Vergangenheit angehören. Damit weiterhin alles nach Zeitplan läuft und die Halle am 20. Oktober spielbereit ist, wird die Kadenz der ohnehin auf Hochtouren laufenden Bauarbeiten nun noch erhöht. «Ab dieser Woche wird im Zweischichtbetrieb gearbeitet», sagt Urs Willen, der die Bauherren vertritt und die Presse gestern wieder auf einen Rundgang mitnahm. Bald werden bis zu 230 Frauen und Männer gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. Als Beispiel für die Grösse des Projekts erwähnt Willen 130 Kilometer Starkstromkabel und 10 Kilometer EDV-Kabel, die in der Ilfishalle verlegt werden müssen.

Grösste Gefahren sind vorbei

«Jetzt können wir von allen Seiten gleichzeitig angreifen», sagt Willen. Das beruhigt ihn. Die Hülle steht, die grössten Unfallgefahren sind ohne grobe Zwischenfälle vorbeigegangen und man kann unabhängig vom Wetter weiterarbeiten. Wobei: Den Arbeitern, die auf dem Flachdach über der Eventhalle mit der Dachabdichtung beschäftigt sind, wäre dieser Tage eine Hitzepause zu gönnen. «Hier zeigt sich, wie hart der Job auf dem Bau ist», sagt Willen und führt zurück an den Schatten. Die Tribünen sind im Rohbau bereits ziemlich fertig. Jetzt bestätigt sich, was Willen von Anfang an betont hat: Dass man in der neuen Halle von jedem Platz aus das ganze Eisfeld wird überblicken können. Eine besonders gute Aussicht werden auch die Rollstuhlfahrer geniessen. Beidseits der VIP-Tribüne vor dem Galerie-Restaurant, das die Jakob AG baut, wird für sie eine Ecke eingerichtet, auf der insgesamt 24 Rollstühle Platz finden werden.

Dass die Arbeiten an der Halle voranschreiten, wird auch von weit her sichtbar: Bis am Donnerstag kommen die beiden grossen Krane weg. Beim Eingang wird nur noch ein kleinerer zum Einsatz kommen, dort, wo nun das Kassenhaus und der Platz für die TV-Übertragung geschaffen wird.

Diskussion wegen dem Wanderweg an der Ilfis

Auf der andern Seite der Halle, haben die Bauherren noch eine offene Frage zu klären. Gegenwärtig diskutieren sie mit den Bermer Wanderwegen darüber, ob das Wanderwegstück an der Ilfis, das unmittelbar der Halle entlang führt, als Kiesweg erhalten bleiben muss oder geteert werden darf. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.08.2012, 06:14 Uhr

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