Oberburg

In zwei Jahren entsteht hier die neue Werkstätte

OberburgAuf dem Oberburgpark-Areal tut sich eine grosse Baustelle auf: Die Genossenschaft Behindertenwerkstätte Oberburg setzt nun ihr 25-Millionen-Projekt um.

Los (v.l.): Generalplaner Ueli Arm, Gemeinderatspräsidentin Rita Sampogna, Marc Winzenried als Bewo-Verwaltungsratspräsident und Hakan Kurtogullari, Bewo­Geschäftsführer, greifen zu den Schaufeln.

Los (v.l.): Generalplaner Ueli Arm, Gemeinderatspräsidentin Rita Sampogna, Marc Winzenried als Bewo-Verwaltungsratspräsident und Hakan Kurtogullari, Bewo­Geschäftsführer, greifen zu den Schaufeln. Bild: Olaf Nörrenberg

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Ein «Hürdenlauf» seis gewesen, sagte Ueli Arm. Der Burgdorfer Architekt klang dabei gestern vor 200 geladenen Gästen nicht etwa bitter, sondern erfreut – und auch erleichtert.

Der Spatenstich für das Neu- und Umbauprojekt setzt nämlich einen Schlusspunkt hinter die Suche der Behindertenwerkstätte Oberburg, kurz Bewo: nach einem neuen Standort sowie der folgenden Planungsarbeit und dem langen Gang durch die Institutionen.

Zwei Jahre, vielleicht auch ein bisschen weniger, wird der Bau des 30 Meter langen und 25 Meter breiten dreigeschossigen Industriegebäudes auf dem Areal des Oberburgparks dauern. Der Neubau schliesst im rechten Winkel an eine Halle an, die während desselben Zeitraums saniert und für die Bedürfnisse der Bewo umgebaut wird.

Die Bereiche Holzverarbeitung sowie Verpackung und Montage, die Gruppe Beschäftigung und Förderung sowie die IV-Abteilung für berufliche Integration werden nach dem Umzug der Institution vom aktuellen, gemieteten Standort an der Emmentalstrasse hier zusammengefasst.

Nicht nur die Genossenschaft wird profitieren, ist sich Gemeinderatspräsidentin Rita Sampogna (UOP) sicher. Sie erhofft sich durch den Umzug der Bewo auf das Industrieareal «neuen Schwung im Gebiet».

Die Bewo hat sich seit Gründung der Genossenschaft 1985 enorm entwickelt. Waren es damals 20 Leute, die in den Räumen der früheren Möbelfabrik Progressa in der einfachen Holzproduktion tätig waren, sind es heute deren 257 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Deren sozialen und beruflichen Integration hat sich die Bewo verschrieben.

Sie werden am neuen Standort auch ohne Hindernisse unterwegs sein. (cd)

Erstellt: 24.03.2017, 19:35 Uhr

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