Hausaufgaben weitgehend gemacht

Zu einem Kahlschlag führen die vom Grossen Rat verfügten Sparmassnahmen in den Schulen des Oberaargaus nicht. Wo es mit den Schülerzahlen eng wird, ist die Toleranz der Erziehungsdirektion aber kleiner geworden.

Schulen unter Spardruck: Wo die Schülerzahlen klein sind, kommt es bald einmal zur Schliessung ganzer Schulklassen.

(Bild: Keystone)

Die Meldung hatte im Februar zu vielen Fragen geführt: Die Sparmassnahmen, die der Grosse Rat im letzten November beschlossen hatte, führen in Köniz dazu, dass die Schule fast jede zehnte Lektion streichen oder jede zehnte Klasse schliessen muss.

Auch sie habe nach dieser Meldung bei der Schulinspektorin nachgefragt, was nun auf die Schule Wangen an der Aare zukomme, erklärt Barbara Jäggi-Schütz, Gemeinderätin (Freie Wähler) mit Ressort Bildung und Präsidentin der Schulkommission im Aarestädtli. Die Antwort, die sie erhielt, kann man als Tenor für den ganzen Oberaargau nehmen: Ein Kahlschlag ist nicht zu befürchten, da die Bildungskommissionen und Schulen ihre Hausaufgaben zum grössten Teil bereits gemacht haben. Viel grössere Auswirkungen als die Sparvorgaben des Kantonsparlaments hat die Entwicklung der Schülerzahlen. Dank dieser kann Wangen im Sommer sogar eine Kindergartenklasse eröffnen. Nicht alle Schulen haben allerdings ihre Pensenbesprechung mit der Schulinspektorin bereits gehabt. Einzelne können oder wollen deshalb noch keine Auskunft zum nächsten Schuljahr geben.

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