Oberburg

Grosseinsatz wegen Brand in der Fabrik

OberburgIn der Giesserei Hegi AG ist am Mittwoch kurz vor 11 Uhr ein Brand ausgebrochen. Dieser führte zu einer enormen Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand. Warum es gebrannt hat und wie hoch der Sachschaden ist, steht noch nicht fest.

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Über den Fabrikationsgebäuden der 1868 gegründeten Giesserei Hegi AG an der Emmentalstrasse in Oberburg stieg gestern kurz vor 11 Uhr eine enorme Rauchsäule in den Himmel. Den Angaben der Kantonspolizei Bern gemäss war in einem Gebäude ein Brand ausgebrochen.

Den umgehend ausgerückten Feuerwehren von Oberburg, Burgdorf, Kirchberg und der Berufsfeuerwehr Bern sei es gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Zudem habe verhindert werden können, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergreifen konnte. Verletzt wurde niemand.

Weil sich der Rauch aufgrund der Windverhältnisse in den Strassen und Gassen der Gemeinde verteilt hatte, wurde die Bevölkerung von Oberburg und Burgdorf mittels Durchsagen in den verschiedenen Radios sowie mit Megafonen von der Polizei aufgefordert, sich in ein Gebäude zu begeben und Türen und Fenster zu schliessen. Später versicherte die Polizei: «Für Bevölkerung und Umwelt bestand jedoch keine unmittelbare Gefahr.»

«Im Laufe des Nachmittags konnte der Brand weitgehend gelöscht werden», teilte die Kantonspolizei gestern kurz vor 15 Uhr mit. Aufgeboten wurden etwa 70 Angehörige der vier Feuerwehren, Ambulanzteams und die Polizei. Der Einsatz dauerte allerdings bis in die Abendstunden. Warum und wo das Feuer ausgebrochen ist, wird jetzt durch die Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei abgeklärt.

Ob die Produktion der Giesserei Hegi durch den Brand beeinträchtigt wird, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Geschäftsleiter André Wössner war gestern nicht erreichbar. Kaum Auswirkungen hatte der Brand für die unmittelbar angrenzende Baustelle der geschützten Werkstätte Genossenschaft Bewo. Architekt Ueli Arm sagte auf Anfrage, einzig Betonarbeiten hätten für kurze Zeit unterbrochen werden müssen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 01.11.2017, 12:09 Uhr

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