Das geheimnisvolle Tor zum Schloss

Burgdorf

Seit zwei Wochen graben die Archäologen beim Schloss nach geschichtsträchtigen Schätzen. Sie hoffen, ein grosses Rätsel aus mittelalterlichen Zeiten lösen zu können.

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Auf einer Baustelle wird normalerweise gebaggert, gebohrt, betoniert. Grobe und lärmige Arbeiten. Nach ersten Abbruch- und Abrissarbeiten geht es beim Schloss derzeit hingegen fein, sorgfältig und leise zu und her.

Ein Archäologe ist mit zwei Spachteln am Werk, lockert behutsam die Erdschicht. Dann nimmt er den Staubsauger zur Hand, putzt fein säuberlich. Zum Vorschein kommen Pflastersteine. Der Boden des Kornhauses, das 1749 gebaut wurde.

Rekonstruieren, wie diese Räume einst aussahen, will das Team rund um den leitenden Archäologen Armand Baeriswyl. Dunkelgraue Windjacke, festes Schuhwerk, Brille mit dünnem Rand. Zumindest äusserlich ist er kein Abenteurer wie einst Indiana ­Jones, sondern ein Wissenschaftler mit trockenem Humor.

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