Affoltern/Heimiswil

Bitte Wasser sparen!

Affoltern/HeimiswilWegen der anhaltenden Trockenheit ist der Wasserverbrauch in Affoltern und Heimiswil seit Tagen überdurchschnittlich hoch. Nun hoffen die Behörden auf Mithilfe der Einwohner.

Wasser halt: Die Bevölkerung soll freiwillig auf das Rasensprengen verzichten.

Wasser halt: Die Bevölkerung soll freiwillig auf das Rasensprengen verzichten. Bild: iStock

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Rasen wässern, Auto waschen, Schwimmbad neu füllen: Darauf sollen die Bürgerinnen und Bürger von Affoltern und Heimiswil momentan freiwillig verzichten. Die Energiekommission von Affoltern und die Wasserkommission von Heimiswil rufen die Einwohnerinnen und Einwohner auf, sorgsam mit dem kühlen Nass umzugehen.

Der Grund: Der Wasserverbrauch ist während der Hitzewelle in den letzten Wochen überdurchschnittlich stark gestiegen. So stark, dass zusätzlich Grundwasser aus der Wasserversorgung Rüegsau ins Leitungsnetz von Affoltern gepumpt werden musste.

Ziel des Aufrufs sei es, den Wasserverbrauch wieder auf den Normalpegel von 700'000 Liter pro Tag zu senken, erklärt Beat Flückiger, Präsident der Energiekommission Affoltern. Derzeit betrage der Verbrauch pro Tag bis zu 900'000 Liter. Mit der Aufforderung wollen die Kommissionen die Leute fürs Wassersparen sensibilisieren. «Bussen oder Sanktionen werden jedoch keine ausgesprochen.»

Infos im Internet

Der Appell richtet sich auch an die Landwirte. Hier jedoch gibt es eine Alternative: «Bauern, die ihre Felder bewässern müssen, sollen sich an die Brunnenmeister wenden», erklärt Flückiger. Denn Affoltern verfüge zum Beispiel über eine alte Wasserversorgung, deren Wasser nicht zum Trinken geeignet sei, weil die gesetzlich vorgeschriebene Schutzzone fehle. Zum Bewässern könne es jedoch gebraucht werden.

Die Aufforderung zum Wassersparen gilt bis auf Widerruf. Über die Wirkung der Sparmassnahmen informieren die Gemeinden laufend ab nächster Woche auf ihren Websites. (ske/jgr)

Erstellt: 08.08.2018, 20:24 Uhr

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