Langenthal

Ausbaupläne im Reformhaus

LangenthalAusbau im Reformhaus Düby in Langenthal: Patricia und Beat Neukomm wollen ihren Laden ausbauen und zu einem Ort der Begegnung umfunktionieren.

Das Reformhaus von Beat und Patricia Neukomm wird künftig auch von der Farbgasse her zugänglich sein. Es wird mehr Platz haben, eine Kaffee- und Tee-Ecke wird zum Verweilen einladen.

Das Reformhaus von Beat und Patricia Neukomm wird künftig auch von der Farbgasse her zugänglich sein. Es wird mehr Platz haben, eine Kaffee- und Tee-Ecke wird zum Verweilen einladen. Bild: Thomas Peter

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Bereits in der dritten Generation führen Patricia und Beat Neukomm das Reformhaus Düby an der Langenthaler Marktgasse. Vor 113 Jahren hatte Patricia Neukomms Grossvater die damalige Nagel- und Kolonialwarenhandlung übernommen; die Grossmutter war es, die daraus nach und nach ein Reformhaus machte. Und in diesem kann das Ehepaar aus Aarwangen bis heute eine treue Kundschaft zu seinem Stamm zählen. Jedoch: «In seinem heutigen Erscheinungsbild wird der Laden unseren Produkten eigentlich nicht mehr gerecht», sagt Patricia Neukomm.

Ausbau Richtung Farbgasse

Zu eng sei alles geworden, zu unübersichtlich damit auch die Präsentation der zahlreichen Spezialprodukte. Bereits diesen Sommer soll das nun ändern. Neukomms wollen ihr Reformhaus erweitern und sogar mit einer Kaffee- und Tee-Ecke mit 12 Sitzplätzen bereichern. Um ihre Pläne zu verwirklichen, mieten sie auch die Räumlichkeiten des ehemaligen Schuhhauses Bütschli dazu.

Die ganze in zwei Etappen erbaute Liegenschaft befindet sich im Besitz von Patricia Neukomms Familie. Derzeit ist im rückseitig an der Farbgasse 14 gelegenen ehemaligen Schuhgeschäft ein Ausverkaufsladen eingemietet. Dieser wird per Ende Juli allerdings aufgehoben. Und sogleich sollen in diesem neuen Teil des Reformhauses auch schon die Umbauarbeiten beginnen.

Kurse und Begegnungen

Ab dem 21.September wird dann während einer dreiwöchigen Betriebspause auch im bestehenden Reformhaus fleissig umgebaut. Ein Mauerdurchbruch wird die heute getrennten Ladenlokale miteinander verbinden, und das Reformhaus wird dadurch neu auch von der Farbgasse her zugänglich sein. Die Verkaufstheke wird in der Mitte des neuen Ladenlokals zu stehen kommen. Und die Kaffee- und Tee-Ecke Richtung Marktgasse und Schulhausstrasse ausgerichtet sein.

«Wir bleiben aber ein Laden», betont Patricia Neukomm. In der bewirteten Ecke würden ausschliesslich Produkte aus dem Ladensortiment angeboten. «Damit unsere Kunden diese auch degustieren können.» Neukomms versprechen sich durch die Erweiterung aber mehr als nur eine bessere Produktepräsentation und mehr Laufkundschaft auch von der Farbgasse her. Schulungen sollen künftig ebenfalls stattfinden im Laden, bietet das Reformhaus doch beispielsweise auch zahlreiche Produkte für Lebensmittelallergiker an.

Man werde aber in der neuen Tee-Ecke auch einfach ein bisschen verweilen dürfen, betonen die Ladeninhaber. «Die Leute halten sich gerne bei uns auf», anders als in den grossen Einkaufszentren komme es im kleinen Traditionsladen eben auch immer wieder zu persönlichen Begegnungen. So wollen Neukomms ihr Reformhaus am 15.Oktober denn auch als einen Ort der ganzheitlichen Begegnung wieder eröffnen. khlDas Baugesuch für die Erweiterung liegt bis am 22.April beim Stadtbauamt zur Einsicht auf.> (Berner Zeitung)

Erstellt: 28.03.2013, 09:08 Uhr

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