Auf die Bäregghöhe kann man wieder wandern

Trubschachen

Die Pioniergruppe der Feuerwehr Trubschachen hat ihre Übung heuer nicht am Wasser, ­sondern im Wald abgehalten – und dabei den Wanderweg auf die Bäregg instand gestellt.

Voller Einsatz: Dank der Freiwilligen ist der Weg nun wieder provisorisch begehbar.<p class='credit'>(Bild: PD)</p>

Voller Einsatz: Dank der Freiwilligen ist der Weg nun wieder provisorisch begehbar.

(Bild: PD)

Es ist sattsam bekannt: Der Sturm Burglind hat gehörig gewütet und grosse Schäden hinterlassen. So auch an den Wanderwegen der Gemeinde Trubschachen. Mit Ausnahme des Uferweges entlang der Ilfis nach Langnau ist das ganze Netz stark betroffen.

Ein erster Augenschein zeigte bald, dass die meisten Wege erst nach der Holzerei freigegeben werden können. Dies wird kaum überall zu Beginn der Wandersaison möglich sein.

Eine Ausnahme macht der Wanderweg auf die Bäregghöhe und zum Vita-Parcours: Er ist ab sofort wieder provisorisch begehbar. Damit ist auch die Verbindung zum Napf und zur Lüderenalp gewährleistet. Zu verdanken ist dieser Umstand der Pioniergruppe der Feuerwehr Trub-Trubschachen.

Die Männer entschieden sich kurzerhand, ihre Übung heuer nicht an einem Gewässer, sondern im Wald abzuhalten und den Wanderweg freizuschneiden. Die «Wäglimannen» vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Trubschachen leisteten Beihilfearbeiten, räumten Äste und richteten den Weg her.

Noch sind nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Einzelne Baustämme müssen überstiegen werden – oder man kriecht untendurch. Die Sicherheit der Wanderer sei aber gewähr­leistet, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Die endgültige Räumung des Weges erfolge auch hier nach der aufwendigen Holzerei.

Trubschachen gehört im Kanton Bern zu den Hauptschadengebieten. Förster Ernst Fankhauser schätzte im Januar das Sturmholz auf circa 5000 Kubik­meter. Im Vergleich: 2017 wurden im Gemeindegebiet insgesamt 3400 Kubikmeter Holz angezeichnet, was etwa zwei Dritteln der geschätzten Sturmholzmenge von einem Tag ent-spricht.

pd/we

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