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7,6 Tonnen gegen das Warten

Das Spital Langnau hat ein neues MRI-Gerät erhalten. Bis dieses an seinem Platz war, hatten die Verantwortlichen eine logistische Meisterleistung vollbringen müssen.

Präzisionsarbeit: Das MRI-Gerät wurde durch eine Lücke in der Decke gelassen.
Präzisionsarbeit: Das MRI-Gerät wurde durch eine Lücke in der Decke gelassen.
Thomas Peter

Das war keine schmissige Hauruckangelegenheit. Vielmehr handelte es sich um eine logistische Grossübung, die sich am Dienstag beim Spital Langnau abspielte. Mit einem Pneukran wurde ein neues MRI-Gerät im soeben erstellten Röntgentrakt versenkt.

«MRI und Schaltschränke wiegen zusammen 7,6 Tonnen und sind rund 2,5 Meter lang», teilte Markus Hächler, Mediensprecher des Spitals Emmental, mit. Gewicht und Masse hätten es denn auch nötig gemacht, dass das Gerät von oben an seinen Platz gehievt wurde. Dafür haben die Bauleute auch extra eine Lücke in der Decke offen gelassen.

Schon 2016 hat der Verwaltungsrat des Spitals Emmental entschieden, den Standort Langnau mit der Inbetriebnahme eines eigenen MRI-Gerätes zu stärken. Dies, nachdem die Patienten für Untersuchungen im Gerät in Burgdorf trotz Zweischichtbetrieb bisweilen Wartefristen von bis zu drei Wochen in Kauf nehmen ­mussten.

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