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Zwischenstopp im Aufschwung

Burgdorf war um 1830 Bühne für politische Reformer. Danach wurde es ruhiger um sie. Der Ort machte sich daran, sich aus dem mittelalterlichen Kokon herauszuschälen, als 1865 die Feuerhölle losbrach.

Es gibt kaum detaillierte Darstellungen der Oberstadt aus dem Jahren vor dem Stadtbrand von 1865. Eine Ausnahme ist diese Zeichnung des Kirchbühls, die im 18.Jahrhundert irgendwann nach 1732 entstand. Die rechte Häuserzeile sah vor dem Brand schon anders aus. Hingegen entsprachen die gedeckte Treppe (links) und das Beginengässli (rechts vorne) dem damaligen Zustand.
Es gibt kaum detaillierte Darstellungen der Oberstadt aus dem Jahren vor dem Stadtbrand von 1865. Eine Ausnahme ist diese Zeichnung des Kirchbühls, die im 18.Jahrhundert irgendwann nach 1732 entstand. Die rechte Häuserzeile sah vor dem Brand schon anders aus. Hingegen entsprachen die gedeckte Treppe (links) und das Beginengässli (rechts vorne) dem damaligen Zustand.
zvg
Dieselbe Situation im Jahr 2015: Das Bracher-Haus (links), ein altes Zunfthaus, steht noch. Der Aufgang zur Kirche ist dafür nüchterner. Verschwunden ist auch das Beginengässli – stattdessen geht heute weiter unten die Schulgasse rechts  Richtung Schmiedengasse.
Dieselbe Situation im Jahr 2015: Das Bracher-Haus (links), ein altes Zunfthaus, steht noch. Der Aufgang zur Kirche ist dafür nüchterner. Verschwunden ist auch das Beginengässli – stattdessen geht heute weiter unten die Schulgasse rechts Richtung Schmiedengasse.
Thomas Peter
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Ausgesprochen hübsch sei sie gewesen, die Burgdorfer Oberstadt, bevor grosse Teile in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1865 Opfer der Flammen wurden. Dieses Urteil fällen einige Autoren in den Burgdorfer Jahrbüchern. Von «malerischen hölzernen Lauben» ist die Rede, «Auge und Herz des Künstlers und Malers» wären «entzückt» gewesen. Zum Beispiel am oberen Kirchbühl: Anstatt einer einfachen Treppe führte damals ein Laubengang zur Kirche hinauf.

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